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Deutschland & Welt

Deutsche fürchten knappe Kassen nach Corona

Einer neuen Umfrage zufolge sorgen sich viele Menschen vor den Konsequenzen der Staatsverschuldung durch die Pandemie.

© Symbolfoto: dpa-Zentralbild

Berlin. Die Mehrzahl der Deutschen befürchtet einer Umfrage zufolge die Konsequenzen der Staatsverschuldung in Folge der Corona-Pandemie. 53 Prozent der Menschen hätten Angst davor, dass der Staat wegen der öffentlichen Schuldenlast dauerhaft Steuern erhöht oder Leistungen kürzt, heißt es in der am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie "Die Ängste der Deutschen" der R+V-Versicherung.

Auf Platz zwei und drei der Ängste stehen "steigende Lebenshaltungskosten" und die "Kosten für Steuerzahler durch EU-Schuldenkrise" (jeweils 50 Prozent), gefolgt von einer "Überforderung des Staats durch Geflüchtete" (45 Prozent).

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Für die seit 1992 jährlich durchgeführte repräsentative R+V-Umfrage "Die Ängste der Deutschen" wurden zwischen 25. Mai und 4. Juli 2.400 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt, davon 1.600 in West- und 800 in Ostdeutschland. Insgesamt wurden 22 Themen abgefragt.

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Auf Platz fünf der Ängste stehen in diesem Jahr "Schadstoffe in Nahrungsmitteln" (43 Prozent), gefolgt von der Angst zum "Pflegefall im Alter " zu werden (43 Prozent), "Spannungen durch Zuzug von Ausländern" (42 Prozent) und Naturkatastrophen sowie Wetterextreme (41 Prozent). Auf Platz neun steht die Angst vor "Überforderung der Politiker" (41 Prozent), auf Platz zehn die "schlechtere Wirtschaftslage" (40 Prozent), gefolgt von der Angst vor dem Klimawandel (40 Prozent). (epd)

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