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Lockert Sachsen bald nach Impfquoten?

Sachsen bereitet sich auf einen Sommer mit niedrigen Corona-Fallzahlen vor. Erste Vorschläge liegen nun auf dem Tisch.

Der Sommer 2021 soll möglichst unbeschwert sein.
Der Sommer 2021 soll möglichst unbeschwert sein. © Archivbild: Ronald Bonß

Dresden. Die sächsische Landesregierung bereitet weitere Lockerungen für die Zeit ab dem 14. Juni vor. Wenn sich die Infektionszahlen weiterhin positiv entwickeln, könnten die derzeit immer noch geltenden Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich komplett wegfallen. Für Familien-, Firmen- und Vereinsfeiern sowie für öffentliche Feste soll es aber voraussichtlich weiterhin staatliche Regelungen geben. Das geht aus einem der SZ vorliegenden Eckpunktepapier hervor, das als Grundlage für die Beratungen im Kabinett dient.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte vorige Woche weitere Öffnungsschritte ab Mitte Juni angekündigt. Öffnungsperspektiven soll es dem Papier zufolge für sämtliche Freizeiteinrichtungen und -veranstaltungen, die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie für Innenbäder und Saunen geben. Hotels sollen schon bei einer Inzidenz unter 100 öffnen können. Bisher ist dies erst unter 50 möglich.

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Neu ist auch die Überlegung, die Regeln für den Infektionsschutz in Schulen und Kitas in die Zuständigkeit des Kultusministeriums zu geben. Außerdem ist im Gespräch, eine Untergrenze für den Wegfall von Testpflichten, Kontakterfassung, Hygienekonzepten, Masken- und Heimarbeitspflicht nicht mehr nur an die Infektionszahlen, sondern auch an die Impfquote zu knüpfen. Dies soll womöglich als Anreiz dienen, sich impfen zu lassen.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt demgegenüber für Lockerungen im Sommer eine Kopplung an die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern. Ein entsprechendes Konzept veröffentlichte das RKI am Dienstag auf seiner Webseite (PDF).

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