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Corona macht im Landkreis Meißen wieder eine Pause

Es gab keinen Anstieg bei den Infektionen. Eine neue Studie will herausfinden, wann für Infizierte der richtige Zeitpunkt für einen Krankenhaushalt ist.

Mit einer Smartwatch ähnlich dieser, die ein EKG schreiben und den Blutsauerstoff messen kann, werden für eine neue Studio Corona-Risikopatienten ausgerüstet. Mit der Technik soll der beste Zeitpunkt für einen Krankenhausaufenthalt ermittelt wer
Mit einer Smartwatch ähnlich dieser, die ein EKG schreiben und den Blutsauerstoff messen kann, werden für eine neue Studio Corona-Risikopatienten ausgerüstet. Mit der Technik soll der beste Zeitpunkt für einen Krankenhausaufenthalt ermittelt wer © Fitbit

Meißen. Nach ein paar Tagen des Anstiegs pausiert das Virus wieder mal im Landkreis Meißen. Unverändert zum Vortag gibt es am Donnerstag 272 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen. Noch sechs davon befinden sich  in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem wurden 28 Kontaktpersonen von positiven Fällen identifiziert. Aktuell ist keine Person stationär im Krankenhaus aufgenommen. 20 Personen sind insgesamt gestorben.

Diesmal kein Anstieg.
Diesmal kein Anstieg. © Gesundheitsamt Meißen
Zwei Kurven mit Drang nach oben.
Zwei Kurven mit Drang nach oben. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe st am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe st am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul bleibt vorn.
Radebeul bleibt vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die rote Linie ist ganz weit weg.
Die rote Linie ist ganz weit weg. © Gesundheitsamt Meißen

Personen mittleren Alters sind mittlerweile die größte Gruppe unter den Corona-Infizierten. Von ihnen haben rund 13 Prozent kardiovaskuläre Vorerkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzschwäche. Sie haben eine Herz-OP hinter sich oder sind starke Raucher – und sind somit gefährdet für einen schweren Covid-19-Verlauf. In der Regel befinden sich die Betroffenen zunächst in häuslicher Quarantäne. Geht es ihnen schlechter, sind sie häufig unsicher, ob und wann sie ins Krankenhaus gehen sollen.

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„Corona-Patienten ohne schwere Symptome können für Krankenhäuser eine große Belastung darstellen, denn sie binden viele Ressourcen, die dann für schwerkranke Patienten fehlen“, sagt Studienleiter Dr. Moritz Sinner vom  Klinikum München. Umgekehrt sei auch für die Corona-Patienten ein unnötiger Krankenhausaufenthalt eine Belastung. Eine neue Studie will deshalb den optimalen Zeitpunkt für einen Krankenhausaufenthalt ermitteln.  Der Kardiologe stattet die Teilnehmer  - Risikopatienten zwischen 40 und 60 Jahren - mit einer Hybrid Smartwatch aus. Mit dieser können sie zwei Mal täglich, bei Beschwerden auch öfter, ein EKG schreiben und die Sauerstoffsättigung im Blut messen. Patienten sollen sich melden, wenn die Werte auffällig sind.

Wer mitmachen will, braucht lediglich ein Handy, auf das eine App installiert wird. Die Hybrid Smartwatch erhalten die Covid-19-Patienten für die Studiendauer von 30 Tagen. „Die Uhr ist leicht bedienbar, die Werte werden in der App gespeichert und sind vom Studienteam einsehbar“, so Sinner. Die Patienten müssen sich aber von selber melden, entweder wenn es ihnen schlechter geht, sie zum Beispiel Atemnot verspüren, oder wenn die Sauerstoffsättigungswerte Alarm schlagen.

Betroffene können sich auch direkt bei der Studienhotline (Telefon: 0152-54849907, E-Mail: [email protected]) melden. Rund 600 Patienten aus dem Großraum München können teilnehmen.

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