SZ + Görlitz
Merken

Corona: Mehr als 1.400 Opfer fordert Pandemie bislang

Im Kreis Görlitz sind weitere 15 Todesfälle registriert worden, elf allein in Görlitz. Die Menschen starben im Dezember. Wie die Lage jetzt ist, bleibt wegen der Feiertage unklar.

Von Sebastian Beutler
 2 Min.
Teilen
Folgen
Die Zahl der Corona-Todesopfer steigt im Kreis Görlitz weiter an.
Die Zahl der Corona-Todesopfer steigt im Kreis Görlitz weiter an. © Symbolfoto: dpa/Julian Stratenschulte

Erwartungsgemäß ist nach den Feiertagen die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Das Kreis-Gesundheitsamt registrierte 225 Neuinfektionen, teilte es am Dienstagmittag mit. Am 21. Dezember, dem letzten Dienstag vor Weihnachten, waren es aber 308.

Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz beträgt 326 je 100.000 Einwohner, der Wert des Robert-Koch-Instituts sank auf 210,7, den zweitniedrigsten Wert in Sachsen.

Auch stieg die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie am Dienstag erneut stark. Das Gesundheitsamt berichtet von weiteren 15 Todesfällen für den Zeitraum zwischen dem 2. und 29. Dezember. Es handelt sich um sechs Frauen und neun Männer im Alter von 59 bis 90 Jahren. Allein elf von ihnen kamen aus Görlitz, je einer aus Boxberg, Niesky, Waldhufen und Zittau. Damit sind jetzt 1.410 Einwohner des Kreises seit Beginn der Pandemie im März 2020 an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Derzeit liegen 106 Corona-Patienten in den Kliniken des Landkreises Görlitz, 17 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. 48 Prozent der Corona-Patienten auf Normalstationen und 76 Prozent auf den Intensivstationen sind nach Angaben der Kliniken ungeimpft.

Derzeit befinden sich 1.349 Einwohner des Kreises Görlitz in Quarantäne zu Hause, 1.080 von ihnen mit einem positiven PCR-Test.