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Corona: Mehr Neuinfektionen, aber weniger schwere Fälle

Im Landkreis Görlitz ist der bessere Schutz der Altenheime deutlich zu bemerken. Dafür steigt die Inzidenz langsam, aber stetig wieder an.

Der bessere Schutz von Altenheimen ist jetzt im Landkreis Görlitz deutlich zu spüren.
Der bessere Schutz von Altenheimen ist jetzt im Landkreis Görlitz deutlich zu spüren. © Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Während der 7-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Institutes in Berlin für den Landkreis weitere Lockerungen signalisiert, nähert sich der Inzidenzwert des Kreis-Gesundheitsamtes langsam dem 100er Wert.

So vermeldete die Berliner Behörde am Montagmorgen eine Inzidenz von 67, wieder höher als am Sonntag, aber niedriger als am Montag vor einer Woche, als sie bei 72 lag. Der Kreis gab die 7-Tage-Inzidenz am Montagmittag mit 85 an, vor einer Woche lag sie bei 73.

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Sanken die Neuinfektionen bis Anfang Februar jeweils im Vergleich zum Wochentag der Vorwoche, so ist jetzt seit Mitte Februar ein gegenläufiger Trend zu erkennen. An diesem Montag meldeten Labore und Praxen dem Gesundheitsamt sieben Neuinfektionen, das waren sechs mehr als am Montag vor einer Woche. Am Montag sind die gemeldeten Corona-Fälle besonders niedrig, weil am Wochenende wenig getestet wird.

Im Moment befinden sich 228 Einwohner des Kreises mit einem positiven PCR-Test zu Hause in Quarantäne, 457 Kontaktpersonen der Kategorie 1 dürfen ebenfalls nicht ihre Wohnung verlassen.

Weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen

Während die Neuinfektionen tendenziell leicht steigen, sinken die schweren Krankheitsverläufe. Zwar wurden am Montag wieder 59 Menschen stationär wegen einer Corona-Erkrankung behandelt, das waren sechs mehr als noch am Wochenende. Doch auf den Intenvistationen wurden nur noch fünf Menschen behandelt, von denen nach Angaben des bundesweiten Intensivregisters Divi aber alle beatmet wurden. Fünf Patienten auf der Intensivstation - so wenige waren es zuletzt am 28. Oktober.

Dass die schweren Krankheitsverläufe abnehmen, ist auch eine Folge des besseren Schutzes von Senioren in den Altenheimen. Einmal durch Impfung, aber auch durch die Pflichttests von Besuchern und Personal. So sank die 7-Tage-Inzidenz bei Menschen über 80 Jahren bundesweit auf 52 Fälle, bei den Einwohnern zwischen 60 und 79 Jahren auf 44 Fälle. Beide 7-Tage-Inzidenzwerte liegen unter der der Gesamtbevölkerung mit 66.

Trotzdem werden unverändert weitere Todesfälle vermeldet, aber deutlich weniger als im Januar zum Beispiel. An diesem Montag wurden für den Zeitraum vom 22. bis 28. Februar weitere drei Todesfälle nachgemeldet. Eine Frau und zwei Männer im Alter von 60 bis 95 Jahren aus Zittau, Olbersdorf und Löbau überlebten ihre Corona-Erkrankung nicht. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Verstorbenen im Kreis Görlitz auf 959.

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