merken
Sachsen

Sachsen verimpft wieder Astrazeneca

Nach der zeitweisen Aussetzung soll der Impf-Betrieb ab Samstag wieder hochgefahren werden - auch bei den Hausärzten.

1In Sachsen Impfzentren - wie hier in Plauen - werden nun auch wieder Impfungen mit Astrazeneca vorgenommen.
1In Sachsen Impfzentren - wie hier in Plauen - werden nun auch wieder Impfungen mit Astrazeneca vorgenommen. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild

Dresden. Das Land Sachsen nimmt die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff wieder auf. Nach der Aussetzung in dieser Woche sei das Deutsche Rote Kreuz dabei, die Kapazitäten "so schnell wie möglich" hochzufahren, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag mit.

Vereinbarte Termine ab 20. März, die nach dem Impfstopp vorsorglich abgesagt worden waren, könnten nun wie geplant in den Impfzentren wahrgenommen werden. Alle Menschen, die bis einschließlich 19. März Termine hatten, sollen in der nächsten Woche schriftlich ein neues Terminangebot erhalten. Dieser Ersatzvorschlag könne nicht geändert werden. Wer ihn nicht wahrnehmen kann, werde um Absage gebeten und darum, einen neuen Termin über das Portal oder die Hotline zu buchen.

Anzeige
Ab jetzt kauft man Hyundai bei Winter!
Ab jetzt kauft man Hyundai bei Winter!

Winter Automobilpartner hat vier Standorte in Ostsachsen – und ab sofort eine dritte Top-Automarke im Angebot.

Auch die 39 Praxen, die an dem Modellprojekt zum Impfen beim Hausarzt teilnehmen, könnten nun wieder zu Astrazeneca greifen, teilte das Ministerium mit. Im Corona-Hotspot Vogtland werden ab Montag zudem rund 110 niedergelassene Ärzte mit dem Impfstoff beliefert.

Weiterführende Artikel

Corona: 2.000 Infektionen mehr als vor einer Woche

Corona: 2.000 Infektionen mehr als vor einer Woche

RKI meldet 27.543 Neuinfektionen und steigende Inzidenz, Lage in Tschechien besser als in Sachsen, Schulen in Sachsen müssen schließen - unser Newsblog.

Thrombose-Fall an Leipziger Uni-Klinik

Thrombose-Fall an Leipziger Uni-Klinik

In der Leipziger Uni-Klinik wird derzeit eine Patientin mit einer Sinusthrombose behandelt. Sie war vor dem Impfstopp mit Astrazeneca geimpft worden.

Impfung: Schwere Nebenwirkungen selten

Impfung: Schwere Nebenwirkungen selten

Neue Erhebungen des Paul-Ehrlich-Instituts belegen, dass schwerwiegende Nebenwirkungen bei Corona-Impfungen äußerst selten vorkommen. Die Details.

Wieder Astrazeneca-Impfungen in Dresden

Wieder Astrazeneca-Impfungen in Dresden

Am Wochenende kommen knapp 2.000 Impfwillige ins Impfzentrum Dresden. Dort geht es nach kurzer Zwangspause mit dem Impfstoff Astrazeneca weiter. Ein Report.

Die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff waren am Montag nach dem Auftreten von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen kurzfristig gestoppt worden. Nach einer Prüfung durch die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gibt es nun wieder Grünes Licht. Die EMA stufte Astrazeneca als wirksam und sicher ein. Impfwillige werden in Zukunft anders über die möglichen Risiken und neueste Erkenntnisse aufgeklärt. (dpa)

Mehr zum Thema Sachsen