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Corona-Schnelltests für Dresdens Stadträte

Maskenpflicht und Abstandsregeln gelten bereits. Wie Dresden die Stadtratssitzungen nun noch sicherer machen will, um Ansteckungen zu verhindern.

Der Dresdner Stadtrat tagt wegen Corona in der Messe, zum Schutz sind nun Schnelltests vorgesehen.
Der Dresdner Stadtrat tagt wegen Corona in der Messe, zum Schutz sind nun Schnelltests vorgesehen. © René Meinig

Dresden. Die leichten Lockerungen der Corona-Regeln für Kitas und Schulen erfordern offenbar weitere Schutzmaßnahmen gegen das Virus. Dresden bietet künftig Schnelltests für die Stadtratssitzungen an, damit Besucher, Verwaltungsmitarbeiter und Räte vorher Gewissheit haben, ob sie infiziert sind. Nicht nur diese Maßnahme soll die Sitzungen sicherer machen.

Rathaussprecherin Barbara Knifka bestätigt auf SZ-Anfrage, dass es für die kommende Sitzung des Dresdner Stadtrates Anfang März Schnelltests geben soll. "Testungen tragen dazu bei, dass das Ansteckungsrisiko vermindert wird, weil Erkrankte ohne Symptome erkannt werden", so Knifka.

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Wie viele Schnelltests vorgehalten werden, stehe noch nicht fest. "Die Anzahl der Tests ist abhängig von der Meldung der Interessenten. Basierend auf dieser Anzahl holen wir uns ein Angebot ein."

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Mit der Ankündigung der Bundesregierung, dass es ab März kostenlose Schnelltests für alle Bürger geben soll, habe diese Maßnahme nichts zu tun, da diese bereits vorher geplant wurde. Ob die Stadt die Tests zahlt oder der Bund, stehe noch nicht fest. "Konkrete Ausführungen zur Umsetzung dieses vom Bund angekündigten Testanspruchs fehlen noch, sodass wir hierzu keine Aussagen treffen können", so die Sprecherin.

Die Stadt betont, dass die Schnelltests ein freiwilliges Angebot sind. Es sei auch nicht geplant, Personen, die sich nicht testen lassen, auszuschließen. Denn dafür gebe es keine Rechtsgrundlage.

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Außerdem diskutiert Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) noch mit den Fraktionschefs darüber, die Fragestunde der Stadträte auf den Tag nach der Sitzung zu verlegen und diese als Videokonferenz durchzuführen. In der Fragestunde können alle Fraktionen und fraktionslosen Räte Fragen zu städtischen Themen an die Verwaltung stellen, die dann OB Hilbert und die Bürgermeister beantworten.

"Die Verlegung der Fragestunde verkürzt die Präsenzveranstaltung um 90 Minuten, ohne dass die Qualität der Informationen beeinträchtigt wird", erklärt Barbara Knifka. An der Konferenz sollen alle teilnehmen, die Fragen einreichen, die Bürgermeister und OB Hilbert. Interessierte Bürger und Räte können sie auf dresden.de verfolgen.

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