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Corona-Schockanruf in Dresden

Die Corona-Pandemie hat Enkeltrick-Betrügern eine perfide neue Masche geliefert. Eine 74-jährige Dresdnerin fiel auf diese jedoch nicht herein.

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Schockanrufe in Sachsen Corona gehören inzwischen zum Repertoire von Enkeltrick-Betrügern. Auch in Dresden.
Schockanrufe in Sachsen Corona gehören inzwischen zum Repertoire von Enkeltrick-Betrügern. Auch in Dresden. © Symbolbild: Marc Müller/dpa

Dresden. Auch Enkeltrick-Betrüger müssen mit der Zeit gehen, wenn sie mit ihrer Masche möglichst erfolgreich vor allem älteren Menschen das Geld aus der Tasche - beziehunsgweise vom Konto - ziehen wollen. Seit einiger Zeit gehören deshalb auch Schock-Anrufe in Sachen Corona zum Repertoire der Betrüger.

Von einem solchen ist am Dienstag eine 74-Jährige Dresdnerin in der Johannstadt heimgesucht worden. Ein Unbekannter, der sich am Telefon als Arzt vorstellte, gab laut Polizei an, den Sohn der Seniorin wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation zu behandeln.

Dann berichtete er von einem noch nicht zugelassenen Medikament, was aber 62.000 Euro kosten würde. Natürlich sollte die Frau die Kosten dafür tragen, der angebliche Mediziner dürfe die Behandlung nämlich nicht offiziell durchführen.

Die Seniorin ließ sich jedoch nicht auf diese Masche ein und beendete das Gespräch. (SZ/dob)

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