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Corona: Spitzenwert bei Inzidenz in Mittelsachsen

Der Wert steigt auf 219,6. Zudem wird nach nur neun Tagen wieder eine Tausender-Marke bei den Neuinfektionen überschritten.

Von Cathrin Reichelt
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Am Freitag hat das Gesundheitsamt in Mittelsachsen 137 Neuinfektionen registriert.
Am Freitag hat das Gesundheitsamt in Mittelsachsen 137 Neuinfektionen registriert. © dpa

Mittelsachsen. Innerhalb von neun Tagen hat es im Landkreis Mittelsachsen rund 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben.

Am Freitag wurde die nächste Tausender-Marke überschritten. Nachdem 137 positive PCR-Tests hinzugekommen sind, liegt die Gesamtzahl seit Beginn der Zählung im März vergangen Jahres nun bei 27.026.

Gleichzeitig geht die Zahl der Patienten, die mit einer Corona-Infektionen in den Krankenhäusern behandelt werden, leicht auf 22 (-5) zurück. Davon müssen fünf (+/-0) intensivmedizinisch betreut werden.

Landkreis weiter negativer Spitzenreiter in Sachsen

Im sogenannten Cluster Chemnitz, zu dem Mittelsachsen gehört, sind 176 Betten (63,3 Prozent) auf Normalstationen mit Covid-Patienten belegt, und 41 Betten (70,7 Prozent) auf Intensivstationen.

In Mittelsachsen sind 719 (+/-0) Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben.

Die Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut auf einen neuen Höchstwert von 219,6 gestiegen. Vor vier Monaten war der Wert zuletzt so hoch. Damit ist Mittelsachsen weiterhin negativer Spitzenreiter im Freistaat Sachsen.

In dem haben sich alle Inzidenzwerte erhöht. Am niedrigsten ist dieser im Vogtlandkreis mit 55,8. Der Sachsendurchschnitt beträgt 142,5.