merken
PLUS Meißen

Noch mal zwei Corona-Tote im Kreis Meißen

Die Gesamtzahl steigt damit auf 40. Der Tageszuwachs an neuen Fällen ist aber leicht rückläufig. Sind Restaurants doch gefährlich für eine Ansteckung?

Schriftzug des Robert Koch-Instituts vor dem Hauptsitz der Bundesbehörde. Das Institut will jetzt erforschen, wie gefährlich Gaststätten für eine Corona-Infektion sind. Im Landkreis Meißen haben sich am Donnerstag 75 Personen neu infiziert.
Schriftzug des Robert Koch-Instituts vor dem Hauptsitz der Bundesbehörde. Das Institut will jetzt erforschen, wie gefährlich Gaststätten für eine Corona-Infektion sind. Im Landkreis Meißen haben sich am Donnerstag 75 Personen neu infiziert. © Britta Pedersen/dpa

Meißen. Das Tempo bei den täglichen Neuinfektionen lässt etwas nach. Im Landkreis Meißen sind bislang 1.561 Personen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Davon befinden sich 698 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Mittwoch sind 75 neu infizierte Personen hinzugekommen (Vortag: 89 Neuinfektionen)

TOP Immobilien
TOP Immobilien
TOP Immobilien

Finden Sie Ihre neue Traumimmobilie bei unseren TOP Immobilien von Sächsische.de – ganz egal ob Grundstück, Wohnung oder Haus!

Zudem sind 1.230 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Inzidenzwert am Donnerstag für den Landkreis Meißen liegt bei 184,3. Das ist ein kleiner Anstieg zum Mittwoch. (Vortag: 175,6).

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 86 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 19 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 40 Personen sind insgesamt verstorben. Dies sind zwei weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag. Der Anstieg am Mittwoch lag sogar bei sechs weiteren Toten.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Der Freistaat Sachsen stellt mit einem Stabilisierungsfonds für den Mittelstand in der Corona-Krise Eigenkapital für Unternehmen bereit. Er ist mit bis zu 370 Millionen Euro ausgestattet und ein wesentlicher Baustein des im Juni beschlossenen Impulsprogramms „Sachsen startet durch“.

Der Freistaat unterstützt so Unternehmen, die während der ersten Phase der Corona-Pandemie Eigenkapital und Liquidität eingebüßt haben. Sie können so ihre Kapitalstruktur und Kreditwürdigkeit wiederherstellen. Der Stabilisierungsfonds richtet sich an produzierende Unternehmen und an produktionsnahe oder technologieorientierte Dienstleister in Sachsen, vor allem an den Mittelstand. Anträge auf eine Finanzierung aus dem Stabilisierungsfonds können bei der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) gestellt werden. Die Konditionen der Finanzhilfen sind hier zu finden

Weiterführende Artikel

Sachsen: Rekord an Corona-Fällen übers Wochenende

Sachsen: Rekord an Corona-Fällen übers Wochenende

3.453 Neuinfektionen und 57 Tote seit Freitag, alle Corona-Intensivbetten im Kreis Görlitz belegt, Studie: Schulen keine "stillen Hotspots" - unser Newsblog.

Thiendorf im Corona-Stress

Thiendorf im Corona-Stress

Im Ort gibt es aktuell vier Erkrankte und einen Sterbefall – die Seniorenweihnachtsfeiern in den Ortsteilen wurden komplett abgesagt.

US-Wissenschaftler haben kürzlich anhand eines Computermodells herausgefunden, dass ein Großteil der Infektionen aller Wahrscheinlichkeit nach an sogenannten "Superspreader"-Orten wie Restaurants und Cafés passiert. Das meldet T-Online.de. Es  fanden überall dort die meisten Infektionen statt, wo sich mehrere Menschen in geschlossenen Räumen über längere Zeit aufhielten. Das trifft vor allem auf die Gastronomie zu. Es wird gemeinsam gegessen und außerdem beim Verzehr von Speisen und Getränken keine Maske getragen. Etwas geringer dürfte das Risiko einer Ansteckung jedoch bei Lokalitäten im Freien sein. Auch das Robert Koch-Institut hat jetzt eine Studie gestartet, die das Ansteckungs-Risiko in Restaurants erforschen soll. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 erwartet.

Mehr zum Thema Meißen