merken
PLUS Meißen

Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Meißen

Die sozialen Kontakte normalisieren sich trotz der Pandemie wieder. 90 Prozent der Bevölkerung finden die Maskenpflicht richtig.

Jubel, Trubel, Heiterkeit- wie hier bei einem Fußball-Livestream. Die Leute suchen trotz Corona wieder verstärkt soziale Kontakte. Das ergab eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung.
Jubel, Trubel, Heiterkeit- wie hier bei einem Fußball-Livestream. Die Leute suchen trotz Corona wieder verstärkt soziale Kontakte. Das ergab eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung. © Foto: Peter Kneffel/dpa

Meißen. Das Virus macht nach einigen Tagen des Stillstandes langsam weiter. Das Landratsamt Meißen meldet am Dienstag einen neuen Corona-Fall. Insgesamt sind  im Landkreis Meißen bislang 274 Personen positiv auf das Sars-Cov-2-Virus getestet worden. Sechs Personen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Weitere 19 Kontaktpersonen von positiven Fällen befinden sich ebenfalls in  behördlich angeordneter Quarantäne. Im Krankenhaus muss aktuell niemand behandelt werden. 20 Personen sind insgesamt verstorben.

Zwei Kurven mit sachtem Drang nach oben.
Zwei Kurven mit sachtem Drang nach oben. © Gesundheitsamt Meißen
Ein kleiner Anstieg.
Ein kleiner Anstieg. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul vorn.
Radebeul vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen
Die rote Linie ist sehr weit weg.
Die rote Linie ist sehr weit weg. © Gesundheitsamt Meißen

Sich mit Freunden verabreden, das Leben an der frischen Luft genießen: Trotz der Corona-Pandemie normalisiert sich der Alltag wieder. Darauf deuten die aktuellen Umfrageergebnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung hin. Danach sagen nur noch 60 Prozent der Befragten, dass sie sich seltener mit Bekannten treffen. Lediglich 51 Prozent geben an, zum Schutz vor einer Ansteckung seltener ihr Zuhause zu verlassen. Anfang des Monats schränkten sich in dieser Hinsicht noch 60 Prozent ein. Gleichzeitig sank der Anteil der Personen, die sich um die Auswirkungen des Virus auf ihre sozialen Beziehungen Sorgen machen, auf 15 Prozent. „Es wird deutlich, dass für viele Menschen das Leben wieder stärker in die gewohnten Bahnen zurückkehrt“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts.

Anzeige
Foto schießen und gewinnen
Foto schießen und gewinnen

Was für ein Anblick! Wer das im Urlaub öfter gedacht und diesen Moment festgehalten hat, kann jetzt einen Reisegutschein von sz-Reisen gewinnen.

Dennoch wird eine Ansteckung über die Nähe zu anderen Menschen von der Mehrheit noch immer als wahrscheinlich eingeschätzt. Dabei lässt sich jedoch ein deutlicher Unterschied zwischen den Altersgruppen beobachten: Während 78 Prozent der Menschen unter 40 Jahren eine Infektion über diesen Weg als wahrscheinlich ansehen, liegt dieser Anteil bei den ab 60-Jährigen nur bei 41 Prozent. Dies kann unter anderem damit zusammenhängen, dass Ältere oft weniger soziale Kontakte haben.

Die meisten gesetzlichen Bestimmungen zum Umgang mit anderen Personen in der Öffentlichkeit finden dagegen altersunabhängig nach wie vor eine breite Zustimmung. So werden sowohl die Maskenpflicht als auch die Abstandsregelung von jeweils rund 90 Prozent der Befragten als angemessen eingeschätzt.

Mehr zum Thema Meißen