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Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Wie helfen Blutverdünner gegen das Virus? Das soll jetzt in neuen Studien weltweit untersucht werden. Die Covid-19-Pause im Landkreis Meißen ist erst einmal vorbei.

Eine Packung Blutverdünner liegt auf einem Tisch. Die Medikamente heißen ASS oder Heparin oder Fondaparinux. Ob Blutverdünner bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko wirklich deutlich senken können, wird jetzt untersucht.
Eine Packung Blutverdünner liegt auf einem Tisch. Die Medikamente heißen ASS oder Heparin oder Fondaparinux. Ob Blutverdünner bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko wirklich deutlich senken können, wird jetzt untersucht. © Christin Klose/dpa

Meißen. Die Virus-Pause ist erst einmal zu Ende. Am Wochenende sind zwei weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es im Landkreis Meißen bisher 270 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Acht Personen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Es sind 34 Kontaktpersonen von positiven Fällen identifiziert worden. Im Krankenhaus muss kein Corona-Patient behandelt werden. 20 Personen sind insgesamt gestorben. 

Die beiden Kurven entwickeln sich unterschiedlich. 
Die beiden Kurven entwickeln sich unterschiedlich.  © Gesundheitsamt Meißen
Zwei neue Fälle.
Zwei neue Fälle. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul bleibt vorn.
Radebeul bleibt vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am meisten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am meisten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen
Weit weg von der roten Linie.
Weit weg von der roten Linie. © Gesundheitsamt Meißen

Helfen Blutverdünner bei einer schweren Corona-Infektion? Das wollen US-Gesundheitsbehörden jetzt untersuchen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.  Hintergrund sei, dass in den Körpern von vielen Covid-19-Todesopfern immer wieder Blutgerinnsel sowie Anzeichen von Schäden an Nieren, Lungen, Herz und Blutgefäßen entdeckt würden. Um Schlaganfälle, Herzinfarkte, Blutgerinnsel und andere Komplikationen zu vermeiden, werde es Testreihen mit gleich mehreren Blutverdünnern geben.

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Die nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) werden eine Studie an stationär behandelten Patienten betreuen, bei denen die Gabe von geringen und regelmäßigen Dosen des Blutverdünners Heparin verglichen wird. Beteiligt sind mehr als 100 Einrichtungen in aller Welt.

Die zweite Studie gilt Corona-Patienten, die nicht krank genug für einen Klinikaufenthalt sind. Dabei werden unterschiedliche Behandlungsmethoden mit der Gabe von Placebopillen verglichen: Babyaspirin oder geringe oder regelmäßige Dosen des Mittels Apixaban, das die Blutgerinnung hemmt.

Später soll es eine dritte Studie mit Blutverdünnern geben. Im Fokus stehen Genesene, die nicht mehr positiv auf das Coronavirus getestet werden. Es gibt zunehmend Belege, dass sie dennoch ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel haben.


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