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Kreis Meißen übersteigt 50er-Inzidenz

Am Freitag gab es 29 neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen. Enge Kontaktpersonen können die Quarantäne mit negativem Test nun früher beenden.

Wer nach fünf Tagen einen negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegt, darf die Quarantäne zukünftig früher verlassen.
Wer nach fünf Tagen einen negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegt, darf die Quarantäne zukünftig früher verlassen. © Kristin Richter

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen hat am Freitag die Marke von 50 überschritten. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt nun 52,8 (Vortag: 47,0)

Im Vergleich zum Donnerstag sind 29 neue Corona-Fälle hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Im Landkreis Meißen gibt es damit bislang 17.812 positiv getestete Personen. 210 positiv getestete Personen und 96 Kontaktpersonen befinden sich gegenwärtig in behördlich angeordneter Quarantäne.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell sieben Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird keine Person auf der Intensivstation behandelt. 603 Personen sind insgesamt im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Von den aktuell 210 (Vortag: 191) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (47). Es folgen Riesa (36), Meißen (17), Coswig (16), Weinböhla (15) und Zeithain (13). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Strehla (108,5), Thiendorf (104,8) und Riesa (86,2). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 27. September).

© Gesundheitsamt Meißen
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Lockerung der Quarantäne-Regeln

Derweil hat der Landkreis Meißen am heutigen 1. Oktober eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die neue Empfehlungen des RKI zum Kontaktpersonenmanagement berücksichtigt.

Demnach müssen sich enge Kontaktpersonen von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen nicht mehr automatisch, sondern nur noch auf Anordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne begeben. Eine Ausnahme bilden Angehörige des gleichen Hausstandes, die sich weiterhin auch ohne explizite Anordnung selbst absondern müssen.

Genesene und vollständig geimpfte enge Kontaktpersonen müssen sich nicht absondern. Sie sind jedoch verpflichtet, innerhalb von drei Tagen gegenüber dem Gesundheitsamt den entsprechenden Nachweis zu erbringen.

Quarantäne kann per Test beendet werden

Neu ist auch, dass die Absonderung von engen Kontaktpersonen bereits früher beendet werden kann. Dazu muss frühestens am fünften Tag ein negativer PCR-Test oder frühestens am siebten Tag ein negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden. Die Quarantäne endet dann unmittelbar mit Vorliegen des negativen Testergebnisses und nicht erst, wenn das Gesundheitsamt die Quarantäne beendet. Trotzdem muss das negative Testergebnis unverzüglich dem Gesundheitsamt übermittelt werden.

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