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Meißen: Inzidenz den sechsten Tag unter 50

Im Landkreis Meißen gab es aber einen leichten Anstieg an neuen Corona-Fällen. Zwei weitere Patienten sind gestorben. Käbschütztal und Zeithain sind coronafrei.

Die konsequente Teststrategie und das Impfen im Landkreis Meßen zeigen Wirkung: Die Inzidenz bleibt auch am Mittwoch mit rund 39 unter der Schwelle von 50.
Die konsequente Teststrategie und das Impfen im Landkreis Meßen zeigen Wirkung: Die Inzidenz bleibt auch am Mittwoch mit rund 39 unter der Schwelle von 50. © dpa

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen hält sich unter der Schwelle von 50. Den sechsten Werktag in Folge. Das Robert-Koch-Institut errechnete einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 38,9 (Vortag: 37,6) für den Landkreis Meißen, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vortag sind 18 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Der Zuwachs am Dienstag betrug zehn neue Fälle, am Mittwoch vergangener Woche waren es 15.

Bislang sind im Landkreis Meißen 17.224 Personen positiv getestet worden, von denen sich 193 Personen aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Zudem sind 250 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 36 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Sechs von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Zwei weitere Personen sind verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle auf insgesamt 592.

© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 193 (Vortag: 228) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Meißen (33), es folgen Radebeul (26), Coswig (19), Riesa (18) und Klipphausen (14). Die wenigsten Fälle hat die Gemeinde Käbschütztal (0).

Die höchsten Inzidenzwerte haben die Gemeinde Stauchitz (97), Lommatzsch (82,5) und Niederau (74,2). Meißen liegt bei 63,8, Coswig bei 43,4, Großenhain bei 33, Riesa bei 30,2 und Radebeul bei 26,6. (Stand 1. Juni). Käbschütztal und Zeithain hatten in den letzten sieben Tagen null neue Corona-Fälle und somit eine Inzidenz von null.

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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Stanford University School of Medicine konnte nun zeigen, dass das Coronavirus tatsächlich die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse infizieren kann. Davon berichten die Wissenschaftler im Fachjournal Cell Metabolism. Beta-Zellen produzieren das Hormon Insulin, das Gewebezellen dazu anregt, Zucker aus dem Blut aufzunehmen – und dadurch den Blutzucker zu senken. Ob sich der Zuckerstoffwechsel nach überstandener Covid-Erkrankung wieder normalisiert, können die Mediziner nicht mit Sicherheit sagen. Es gebe Hinweise, dass bei Betroffenen mit Long-Covid, also anhaltenden Beschwerden nach der Infektion, auch mehrere Wochen bis Monate danach noch ein Diabetes feststellbar sei.

Hier gelangen Sie zu einer Liste aller Testzentren im Landkreis Meißen.

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