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Die meisten Corona-Fälle gibt es in Radebeul

Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen hält sich an der Marke von 400. Aktuell sind 120 Einwohner des Kreises wegen Corona im Krankenhaus.

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Tragepflicht des Mundnasenschutzes. Im Landkreis Meißen sind bisher insgesamt 3.920 Personen Corona-positiv getestet worden.
Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Tragepflicht des Mundnasenschutzes. Im Landkreis Meißen sind bisher insgesamt 3.920 Personen Corona-positiv getestet worden. © René Meinig

Meißen. Der Anstieg geht weiter, wenn auch feiertagsbedingt etwas gedämpfter. Im Landkreis Meißen sind bislang 3.920 Personen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, teilte das Landratsamt Meißen am Montag mit. Davon befinden sich gegenwärtig 1.101 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 79 neu infizierte Personen hinzugekommen. Zudem halten sich aktuell 1.375 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 120 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 21 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt sind bislang 126 Personen verstorben. Das sind vier Verstorbene mehr als am Vortag.

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Der 7-Tage-Inzidenzwert des Robert Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 389,3 (Vortag: 393,3). Das Meißner Gesundheitsamt errechnet für Montag einen ähnlichen Inzidenzwert: 392,2.

Die meisten der aktuell 1.101 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (138), Meißen (130), Riesa (117) und Großenhain (90). Es folgen Ebersbach (89), Coswig (81) und Schönfeld/Lampertswalde (67).

© Gesundheitsamt Meißen
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Covid-19-Erkrankungen betreffen hauptsächlich Atemwege und Lunge. Das Virus kann aber auch andere Organe schwer schädigen und bei einem Teil der Infizierten zu chronischen Folgeschäden führen. Um derartige Auswirkungen einer Infektion zuverlässig zu messen und zukünftig besser zu behandeln, wurde das Forschungsprojekt Covidom ins Leben gerufen. Das Würzburger Projekt von Uniklinik und Universität an den Standorten Berlin, Kiel und Würzburg untersucht Personen, die vor einigen Monaten mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert waren.

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