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Meißen: Corona-Tageszuwachs zieht wieder an

Die meisten der aktiven Infizierten wohnen in Meißen. Neue Studie: Die Homeoffice-Nutzung ist so hoch wie noch nie.

Inzwischen ein übliches Bild: Fast die Hälfte der Beschäftigten ist zumindest zeitweise im Homeoffice. Doch das Potenzial ist nach einer neuen Studie jetzt ausgeschöpft. Die Corona-Inzidenz im Landkreis Meißen liegt immer noch über 80.
Inzwischen ein übliches Bild: Fast die Hälfte der Beschäftigten ist zumindest zeitweise im Homeoffice. Doch das Potenzial ist nach einer neuen Studie jetzt ausgeschöpft. Die Corona-Inzidenz im Landkreis Meißen liegt immer noch über 80. © Fabian Strauch/dpa

Meißen. Es geht wieder aufwärts. Gegenüber dem Vortag registrierte das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen 37 weitere positiv getestete Personen. Im Landkreis Meißen gibt es damit 12.854 positiv auf das Sars-CoV-2 getestete Personen, teilte das Landratsamt mit. Davon befinden sich aktuell 332 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Vortag betrug der Zuwachs an neuen Fällen sechs, am Mittwoch vor einer Woche waren es 38.

Zudem sind gegenwärtig 584 Kontaktpersonen von positiven Fällen ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt heute 84,8 (Vortag: 85,2). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine Inzidenz von 83,6.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 77 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Acht von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Seit dem Vortag sind zwei weitere Personen verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf 534 Personen.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 332 aktiven Infizierten wohnen in Meißen (50), Radebeul (49), Großenhain (36), Coswig (35), Riesa (24), Radeburg (21), Klipphausen (12), Moritzburg (12), Weinböhla (10) und Strehla (10). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Zeithain (1) und Ebersbach (2).

Die Homeoffice-Nutzung ist so hoch wie nie. Im Vergleich zu März und Juni 2020 ist sie deutlich angestiegen: 49 Prozent aller erwachsenen berufstätigen Internetnutzer befinden sich aktuell mindestens zeitweilig im Homeoffice. Der Anteil derer, die mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, hat sich von 20 auf 41 Prozent verdoppelt. Das ergab eine Befragung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation.

Die Potenziale für häufiges Homeoffice sind jetzt aber weitgehend ausgeschöpft. Obwohl 26 Prozent aller Berufstätigen im Februar (fast) ausschließlich im Homeoffice waren, gaben nur rund 19 Prozent an, dass sich ihre Tätigkeiten auch vollständig für Homeoffice eignen. 42 Prozent der Berufstätigen arbeiten derzeit mehrmals pro Woche von zu Hause aus, 46 Prozent der Berufstätigen sehen hierfür auch ein Potenzial.

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Die Zufriedenheit der Beschäftigten im Homeoffice ist weiterhin hoch, lässt aber etwas nach. 79 Prozent geben an, sehr zufrieden oder eher zufrieden zu sein. Dies entspricht in etwa dem Wert während des ersten Lockdowns im März 2020 und einem leichten Rückgang um sechs Prozentpunkte seit Juni 2020. Der Anteil der Befragten, die sehr unzufrieden sind, steigt um vier Prozentpunkte auf acht Prozent.

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