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Meißen: Nur noch fünf neue Corona-Fälle

Die Inzidenz im Kreis Meißen liegt an der Grenze, die zur Schul-Öffnung nötig ist. Allerdings geht das erst nach fünf Tagen unter der Schwelle von 165.

Eine Krankenschwester zieht den Impfstoff des Herstellers Moderna gegen das Coronavirus mit einer Spritze auf. Im Landkreis Meißen gehen die Fallzahlen an Neuinfizierten zurück. 40.887 Einwohner sind zum ersten Mal geimpft, 22.502. bereits zum zweiten M
Eine Krankenschwester zieht den Impfstoff des Herstellers Moderna gegen das Coronavirus mit einer Spritze auf. Im Landkreis Meißen gehen die Fallzahlen an Neuinfizierten zurück. 40.887 Einwohner sind zum ersten Mal geimpft, 22.502. bereits zum zweiten M © Friso Gentsch/dpa

Meißen. Mit den Corona-Fallzahlen geht es überraschend stark zurück. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen nur fünf weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Montag mit. Damit gibt es insgesamt 16.327 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich 965 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Sonntag wurden 56 neue Corona-Fälle registriert, am Montag vergangener Woche waren es 31.

Es sind zudem 1.453 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen ermittelt durch das Robert-Koch-Institut beträgt 165,1 (Vortag: 173,3). Das Meißner Gesundheitsamt errechnet eine etwas höhere Inzidenz von 186,6. Der Durchschnitt im Freistaat ist noch höher: 215,5. Der Landkreis Meißen steht damit kurz vor der Schwelle von 165, die für das Öffnen der Schulen maßgeblich ist. Allerdings muss sie fünf Tage hintereinander nach unten durchbrochen werden, ehe die Schulen wieder geöffnet werden dürfen.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 65 Einwohner des Landkreises stationär aufgenommen. Zehn von ihnen liegen auf der Intensivstation. Nach wie vor unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 581 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 965 aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt in Meißen (110), es folgen Großenhain (83), Coswig (82), Klipphausen (80), Radebeul (76), Nossen (73), Riesa (68), Radeburg (51), Lommatzsch (30), Gröditz (40), Nünchritz/Glaubitz (21), Thiendorf (34), Schönfeld/Lampertswalde (31), Zeithain (19) sowie Weinböhla (26). Die wenigsten Fälle hat die Gemeinde Niederau (8).

Die höchste Inzidenz im Landkreis Meißen hat jetzt die Gemeinde Thiendorf (531,9) vor Klipphausen (396,2) und Nossen (380,5). Riesa (131,1) Meißen (198) und Radebeul (103,3) liegen weiter unten. Die geringste Inzidenz hat jetzt die Gemeinde Niederau mit 98,9 (Stand 2. Mai).

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