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Meißen: Die Inzidenz fällt unter die Schwelle von 35

Noch sind 35 Bewohner des Landkreises Meißen wegen Covid im Krankenhaus. Forscher haben eine optimistische Impf-Prognose. Unter einer Voraussetzung.

Sachsenarena in Riesa: Impfen was das Zeug hält. Nach der Ansicht von Forschern, könnten bis Schuljahresbeginn 75 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sein.
Sachsenarena in Riesa: Impfen was das Zeug hält. Nach der Ansicht von Forschern, könnten bis Schuljahresbeginn 75 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sein. © Eric Weser

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen fällt jetzt unter die Schwelle von 35. Das Landratsamt teilte am Donnerstag mit, dass der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts nur noch 33,9 (Vortag: 38,9) beträgt. Gegenüber dem Vortag sind 16 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Der Tageszuwachs am Mittwoch betrug 18 neue Fälle, am Donnerstag vergangener Woche waren es 26.

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Bislang gibt es im Landkreis Meißen 17.240 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich 170 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind 239 Kontaktpersonen von positiven Fällen in der behördlich angeordneten Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 35 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Sechs von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Zum Vortag unverändert sind bislang insgesamt 592 Personen verstorben.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 170 (Vortag: 193) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Meißen (27), es folgen Radebeul (24), Riesa (21), Coswig (18) und Klipphausen (12). Die wenigsten Fälle haben die Gemeinde Käbschütztal und Zeithain (je 0).

Die höchsten Inzidenzwerte haben die Gemeinde Klipphausen (106,3), Gröditz (86) und Niederau (74,2). Meißen liegt bei 53, Coswig bei 48,6, Riesa bei 37, Radebeul bei 29,5 und Großenhain bei 27,5. (Stand 2. Juni). Käbschütztal, Strehla und Zeithain hatten in den letzten sieben Tagen null neue Corona-Fälle und somit auch eine Inzidenz von null.

Hygienekonzepte für Betriebe und Veranstalter, die öffnen wollen, werden nicht vom Gesundheitsamt geprüft. Darauf verweist das Landratsamt. Es möchte aber Orientierung und Anregungen für die Hygienekonzepte geben. Deshalb ist der Service auf der Website des Landratsamtes erweitert worden. Interessierte finden Checklisten und Hinweise unter Landratsamt – Gesundheitsamt – Coronavirus auf der Website des Landkreises. Möglich ist es auch, sich direkt mit Fragen an die Hotline des Gesundheitsamtes wenden: E-Mail: [email protected] oder Telefon: 03521 725 3435.

Trotz einer absehbaren Schwäche bei den Erstimpfungen in der ersten Juni-Hälfte ist es möglich, bis Anfang Juli 75 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland und bis in die zweite Juli-Hälfte zusätzlich auch 75 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal gegen Covid-19 zu impfen. Das zeigen neue Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung.

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Bis Anfang September, zum Beginn des nächsten Schuljahrs, könnten insgesamt 75 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahren sogar vollständig geimpft sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass insbesondere der Impfstoff von Johnson & Johnson wie angekündigt geliefert und auch an Menschen unter 60 Jahren zügig verimpft wird. Das zeigen neue Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

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