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Inzidenz im Kreis Meißen stabil unter fünf

Seit neun Tagen gibt es keinen neuen Corona-Todesfall im Kreis. Viel weniger Betriebe sehen sich in ihrer Existenz bedroht, vor allem Gaststätten atmen auf.

Vor allem große Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Während ein Großteil der kleinen Betriebe nicht mehr ausreichend finanziell flüssig sei.
Vor allem große Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Während ein Großteil der kleinen Betriebe nicht mehr ausreichend finanziell flüssig sei. ©  Pixabay

Meißen. Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz stabil geblieben und liegt nach Angaben des RKI weiterhin bei 4,6 (Vorwoche 2,9). Seit gestern sind im Landkreis Meißen drei positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. In der letzten Woche war die Inzidenz gleich viermal auf einen Wert von 4,6 angestiegen, dann aber wieder gesunken.

Dass sich die Inzidenz trotz deutlich höherer Werte in Riesa und Gröditz auf einem niedrigen Niveau eingependelt hat, liegt vor allem daran, dass in den meisten Orten im Landkreis überhaupt keine Infektionen identifiziert wurden.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Die niedrigen Inzidenzen und die damit verbundenen Lockerungen sorgen bei deutschen Unternehmen für Optimismus. Der Anteil der Betriebe, die sich akut in ihrer Existenz bedroht sieht, hat sich im Juli von acht auf vier Prozent halbiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine regelmäßige, repräsentative Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Knapp ein Drittel der Betriebe gab an, nicht von der Corona-Krise betroffen zu sein. Weitere zehn Prozent schätzten ihre Lage als überwiegend positiv ein. Im Gastgewerbe ist die Anzahl der Betriebe, die von Existenzängsten berichtet, seit Mai sogar um 30 Prozent auf nun sieben Prozent gefallen.

Bei kleineren Betrieben sind die existenziellen Sorgen allerdings weiterhin verbreitet. Zum Vergleich: Während fünf Prozent der kleinen Betriebe mit bis zu neun Mitarbeitenden existenzielle Sorgen haben, gilt das bei großen Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden für nur ein Prozent. IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei führt das auf die unterschiedliche Zahlungsfähigkeit der Betriebe zurück: Bei großen Unternehmen verfügten über 70 Prozent noch über ausreichende Liquiditätsreserven, kleine Betriebe nur zu knapp 40 Prozent.

Seit August 2020 werden im Rahmen der IAB-Studie in regelmäßigen Abständen 1.500 bis 2.000 Betriebe der Privatwirtschaft dazu befragt, wie sich die Pandemie auf verschiedene Geschäftsbereiche auswirkt.

Insgesamt gibt es im Landkreis Meißen 17.276 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich aktuell 21 positiv getestete Personen in behördlich angeordneter Quarantäne sowie neun ihrer Kontaktpersonen. Unabhängig vom Status der Quarantäne werden im Landkreis aktuell zwei Einwohner stationär behandelt, jedoch nicht auf der Intensivstation. Seit vergangenem Dienstag liegt die Zahl der Verstorbenen bei 602.

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