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Meißen: Wird die Inzidenz null noch erreicht?

Am Dienstag gab es keinen neuen Corona-Fall im Landkreis Meißen. Trotz Delta-Variante: Reiseveranstalter sehen stabile Buchungen für die Sommerferien.

Wichtiges Urlaubsziel auch für die Meißner: Die Seebrücke von Ahlbeck. Reiseveranstalter registrieren keine großen Stornierungen von Urlaubsreisen wegen der neuen Delta-Variante. Im Landkreis Meißen bleibt die Inzidenz bei 0,8.
Wichtiges Urlaubsziel auch für die Meißner: Die Seebrücke von Ahlbeck. Reiseveranstalter registrieren keine großen Stornierungen von Urlaubsreisen wegen der neuen Delta-Variante. Im Landkreis Meißen bleibt die Inzidenz bei 0,8. © Stefan Sauer/dpa

Meißen. Die Null ist nah, aber noch nicht da. Vielleicht kommt sie wegen der neuen Delta-Variante auch nie? Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 0,8 (Vortag: 0,8). Gegenüber dem Vortag sind keine positiv getesteten Personen hinzugekommen.

Die Gesamtzahl der Corona-Fälle beträgt im Landkreis Meißen 17.264. Fünf unmittelbar Betroffene sowie sieben Kontaktpersonen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit sieben Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Eine Person wird auf der Intensivstation behandelt. Die Gesamtzahl der bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen beläuft sich unverändert auf 601.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell fünf aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Radebeul (3) sowie Diera-Zehren und Großenhain (je 1). In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Die höchsten Inzidenzwerte haben Diera-Zehren (30,9), Radebeul (5,9) und Großenhain (5,5). Alle anderen Kommunen im Landkreis haben bereits eine Inzidenz von null. (Stand 30. Juni)

Trotz der sich rasant ausbreitenden Delta-Variante in Europa beobachten Reiseveranstalter derzeit keine Stornierungen im großen Stil aus Sorge vor Corona-Ansteckungen. "Speziell für kurzfristigere Reisen noch in den Sommerferien 2021 verzeichnen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage", sagte Ralph Schiller, Chef des Reisekonzerns FTI der dpa. DER Touristik stellt derzeit ebenfalls "keine vermehrten Stornierungen" fest. Die Kurzfristbuchungen zeigten, dass viele Kunden jetzt ihren ausgefallenen Sommerurlaub aus 2020 nachholen möchten, sagte DER-Touristik-Chef Ingo Burmester.

Andreas Rüttgers, Leiter Touristik beim Veranstalter Schauinsland-Reisen, kann bis auf die jüngsten Portugal-Stornierungen bisher keinen negativen Effekt der Delta-Variante beobachten. "Da Portugal ab dem 7. Juli 2021 nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird, könnte sich hier die angespannte Situation ebenfalls wieder ändern", sagte er. Aktuell würden alle Buchungen sehr kurzfristig oder bereits für den kommenden Winter getätigt.

Stornoregeln bei Reisen beachten

Zugleich zeigt sich die Lufthansa optimistisch, dass auch Reisen in die USA demnächst wieder möglich sind. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die USA Reisebeschränkungen im Sommer lockern.

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Wer aus Furcht vor der Delta-Variante doch nicht mehr verreisen möchte, muss bei risikoarmen Ländern und einfachen Risikogebieten mit Stornierungsgebühren rechnen. Im Vorteil sind wieder Pauschalreisende, die von Anfang an einen etwas teureren Flextarif gebucht haben: Sofern die Frist von häufig 14 Tagen vor Reisebeginn noch nicht angebrochen ist, lässt sich die Reise auch ohne Stornogebühren absagen. Individualreisende müssen prüfen, ob sie bei der Buchung eine kurzfristige Stornierungsoption gewählt haben. (mit dpa)

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