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Meißen: 76 neue Corona-Fälle im Landkreis

Den höchsten Inzidenzwert im Landkreis Meißen hat jetzt Thiendorf. Es gibt keine Corona-Fälle mehr in Altenheimen. Geimpfte erhalten mehr Freiheiten.

Schlange stehen vorm Impfen: Das Impfzentrum Riesa in der Sachsenarena. Bis 1. Juli wird hier täglich geimpft. Im Landkreis Meißen haben 42.495 Personen ihre erste Covid-Impfung und 23.090 bereits die zweite in einem Impfzentrum erhalten (Stand 4. Mai).
Schlange stehen vorm Impfen: Das Impfzentrum Riesa in der Sachsenarena. Bis 1. Juli wird hier täglich geimpft. Im Landkreis Meißen haben 42.495 Personen ihre erste Covid-Impfung und 23.090 bereits die zweite in einem Impfzentrum erhalten (Stand 4. Mai). © Marco Klinger

Meißen. Es geht gedämpft weiter aufwärts. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen 76 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Damit gibt es bislang insgesamt 16.645 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Von diesen befinden sich 862 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Zuwachs am Donnerstag betrug 119 neue Corona-Fälle, am Freitag vergangener Woche waren es 64.

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Es sind zudem 852 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen ermittelt durch das Robert-Koch-Institut beträgt 195,7 (Vortag: 190,7). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete einen leicht höheren Wert von 202,3 (ganz Sachsen: 184,3).

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 63 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Elf von ihnen liegen auf der Intensivstation. Zum Vortag unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 583 Personen.


© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 862 (Vortag: 879) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt in Nossen (90), es folgen Großenhain (77), Coswig (75), Meißen (72), Radebeul (72), Klipphausen (68), Riesa (68), Thiendorf (37), Radeburg (36), Gröditz (36), Ebersbach (26), Schönfeld/Lampertswalde (25), Stauchitz (22), Weinböhla (21) sowie Lommatzsch (20). Die wenigsten Fälle hat die Gemeinde Hirschstein (7).

Im Landkreis Meißen sind keine Altenheime mehr von Corona betroffen. Einzelne Fälle werden von sieben Schulen und fünf Kitas gemeldet.

Die höchste Inzidenz im Landkreis Meißen hat jetzt die Gemeinde Thiendorf (611,7) vor Nossen (504,1) und Ebersbach (433,4). Riesa (147,9), Meißen (127,3) und Radebeul (118) rangieren weiter unten. Die geringste Inzidenz hat jetzt Niederau mit 24,7 (Stand 6. Mai).

Am Montag tritt die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie gilt bis 30. Mai 2021. Eine wesentliche Neuerung betrifft den Status von geimpften und genesenen Personen. Vollständig Geimpfte werden künftig Personen gleichgestellt, die einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen können. Die Gleichstellung mit Geimpften ist auf sechs Monate nach Genesung begrenzt. Danach ist eine Impfung nötig, um den Status zu behalten. Die Befreiung von der Testpflicht gilt nicht für Personen, die mindestens ein Symptom zeigen, das auf eine Infektion mit Sars CoV-2 hinweist. Zudem bleiben die Testpflichten beim Besuch von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens bestehen.

Als Genesene gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung der Infektion nachweisen. Als Nachweis werden - jeweils mit Angabe des Testzeitpunktes - anerkannt: ein Laborergebnis, ein ärztliches Attest über den positiven PCR-Test oder der Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes sowie eine Bestätigung des Gesundheitsamtes.

Genesene Personen, denen die Nachweise nicht vorliegen, wenden sich an ihren Hausarzt oder per E-Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen unter der E-Mail-Adresse [email protected].

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