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Meißen: Neues Rekord-Tief bei der Inzidenz

Am Mittwoch sind im Landkreis Meißen keine neuen positiven Corona-Fälle gemeldet worden. Forscher: Raumluftfilter für Schulen helfen doch.

Ein Luftfiltergerät steht in einem Fachraum eines Gymnasiums. Ganz schöner Kasten, aber er hilft die Aerosol-Konzentration drastisch zu senken. Das stellte jetzt eine neue Studie fest. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist auf 0,4 gefallen.
Ein Luftfiltergerät steht in einem Fachraum eines Gymnasiums. Ganz schöner Kasten, aber er hilft die Aerosol-Konzentration drastisch zu senken. Das stellte jetzt eine neue Studie fest. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist auf 0,4 gefallen. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Meißen. Die Inzidenz von null ist doch nur noch eine Frage der Zeit, oder? Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen erreicht einen neuen Rekord in diesem Jahr und beträgt 0,4 (Vortag: 0,8), teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vortag sind keine weiteren positiv getesteten Personen hinzugekommen.

Im Landkreis Meißen gibt es bislang 17.263 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, von denen sich aktuell vier Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Zudem halten sich gegenwärtig zwei Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind sieben Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Die Gesamtzahl der bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen beläuft sich unverändert zu den Vortagen auf 601.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell vier aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Radebeul (3). In Diera-Zehren gibt es einen. In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Den höchsten und einzigen Inzidenzwert hat Radebeul (5,9). Alle anderen Kommunen im Landkreis Meißen haben bereits eine Inzidenz von null. (Stand 5.Juli)

Die Corona-Hotline des Landkreises Meißen (Telefon: 03521 725-3435) ist ab sofort nur noch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr besetzt. Die Zahl der Anrufe und Nachfragen ist in den zurückliegenden Wochen stark zurückgegangen, so das Landratsamt. Für Fragen genutzt werden kann nach wie vor auch die E-Mail-Adresse: [email protected].

Raumluftfilter sind besser als ihr Ruf. Das stellte die Hochschule Heilbronn jetzt in einer neuen Studie fest. Die Raumluftreiniger als Mittel zur Eindämmung von Corona für Schulen und Hochschulen sind bislang kontrovers diskutiert worden. Einer der Hauptübertragungswege für Sars-CoV-2-Viren sind kleinste luftgetragene Tröpfchen, sogenannte Aerosole, die beim Atmen, Sprechen, Niesen, Husten und Singen ausgestoßen werden. Mobile Raumluftfilter zielen auf eine Reduktion des indirekten Infektionsrisikos, indem sie Aerosolpartikel entfernen. Bisher war jedoch noch nicht klar, welche Rolle die Position und Ausrichtung eines Raumluftfilters hat.

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Ergebnis: Die Hochschule Heilbronn weist eine um bis zu 90 Prozent reduzierte Aerosolpartikelkonzentration beim Einsatz eines Raumluftfilters bei empfohlener Einstellung und bestmöglicher Aufstellung nach. Studienleiterin Prof. Jennifer Niessner: "Die Studienergebnisse zeigen, dass Raumluftfilter helfen können, das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen zu reduzieren und ein wirksamer Baustein zur Pandemiebekämpfung z. B. für Schulen oder Hochschulen sein können."

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