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Meißen: Rückgang der Inzidenz auf neuen Tiefstwert

Der Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen im Landkreis Meißen ist sehr gering. Forscher: Corona schlägt kaum auf die Rentenzahlungen durch.

Der Impffortschritt drückt die Inzidenz im Landkreis Meißen in bislang nicht gesehene Tiefen. Auch die Betriebsärzte haben mit dem Impfen gegen Corona begonnen, wie hier bei Thyssenkrupp.
Der Impffortschritt drückt die Inzidenz im Landkreis Meißen in bislang nicht gesehene Tiefen. Auch die Betriebsärzte haben mit dem Impfen gegen Corona begonnen, wie hier bei Thyssenkrupp. © Roland Weihrauch/dpa

Meißen. So tief war die Zahl in diesem Jahr noch nie. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 21,1 (Vortag: 24,8), teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Zwei weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind gegenüber dem Vortag hinzugekommen. Der Tageszuwachs an neuen Fällen betrug am Montag eins, am Dienstag voriger Woche waren es noch zehn.

Insgesamt sind im Landkreis Meißen bislang 17.260 Personen positiv getestet worden. Davon befinden sich 137 in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem halten sich 130 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 34 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Fünf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zu den Vortagen sind bisher insgesamt 593 Personen verstorben.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 137 (Vortag: 150) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Meißen (22), es folgen Riesa (14), Coswig (13), Radebeul (13), Klipphausen (12) und Gröditz (11). Keine Fälle gibt es mehr in Schönfeld/Lampertswalde und Zeithain.

Die höchsten Inzidenzwerte haben Gröditz (100,3), Röderaue/Wülknitz (69,1) und Klipphausen (58). Meißen liegt bei 38,9, Riesa bei 26,9, Coswig bei 24,1, Radebeul bei 14,8 und Großenhain nur bei 11 (Stand 6. Juni). Fünf Gemeinden haben sogar eine Inzidenz von null: Moritzburg, Priestewitz, Schönfeld/Lampertswalde, Stauchitz und Zeithain.

Renten bleiben stabil

Der tiefe Wirtschaftseinbruch durch die Corona-Krise hat bislang nur relativ geringe Auswirkungen auf die Rentenansprüche älterer Beschäftigter. Auch im Falle von Kurzarbeit oder bei kürzerer Arbeitslosigkeit sind für Beschäftigte jenseits der 50 die Einbußen bei der gesetzlichen Rente zunächst moderat, weil ein großer Teil der Beiträge von der Arbeitsagentur übernommen wird.

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