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Inzidenz im Kreis Meißen ganz knapp unter der 50

Radebeul als Spitzenreiter im Landkreis Meißen hat jetzt 50 aktive Corona-Fälle. Forscher: Eltern sind unterschiedlich stark von Corona gestresst.

Am Sonntag zum letzten Mal kostenlos: Ab Montag übernimmt die Bundesregierung nicht mehr für alle die Kosten für die Corona-Schnelltests. Über die Preise entscheidet der Anbieter. Es wird auch im Kreis Meißen mit Preisen von 15-20 Euro gerechnet.
Am Sonntag zum letzten Mal kostenlos: Ab Montag übernimmt die Bundesregierung nicht mehr für alle die Kosten für die Corona-Schnelltests. Über die Preise entscheidet der Anbieter. Es wird auch im Kreis Meißen mit Preisen von 15-20 Euro gerechnet. © Kira Hofmann/dpa (Symbolbild)

Meißen. Haarscharf darunter. Die Inzidenz im Landkreis Meißen fällt hauchdünn unter die Marke von 50. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Gegenüber dem Donnerstag sind 15 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt am Freitag damit 49,9 (Vortag: 54,5). Seit Beginn der Pandemie gibt es im Landkreis Meißen 17.931 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Im Vergleich zum Vortag sind drei Fälle korrigiert worden. 237 positiv getestete Personen sowie 102 Kontaktpersonen befinden sich gegenwärtig in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell acht Einwohner des Landkreises stationär aufgenommen. Davon wird keine Person auf der Intensivstation behandelt. Bislang sind 603 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 237 (Vortag: 234) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (50). Es folgen Riesa (23), Weinböhla (23), Zeithain (22), Coswig (21), Meißen (15) sowie Radeburg (11) und Großenhain (11). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Hirschstein (203,3), Weinböhla (173,1) und Zeithain (127). Es folgen Ebersbach (115,4) und Lommatzsch (83,1) sowie Radebeul (76,6). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 6. Oktober). Sieben Schulen, zwei Kitas und ein Krankenhaus sind von Corona-Fällen betroffen.

Eltern mit kleineren Kinder stärker gestresst

Eine neue Studie des Wissenschaftszentrums Berlin zeigt, dass Eltern unterschiedlich stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen waren – je nach Geschlecht, finanzieller Situation, aber auch abhängig vom Alter und der Anzahl der Kinder. Den stärksten Erziehungs-Stress verspürten insbesondere Mütter, Eltern mit kleinen Kindern (jünger als 11 Jahre) und Eltern mit zwei oder mehr Kindern. Ebenfalls stärker betroffen waren Eltern, die von zu Hause aus arbeiten, oder Eltern, die in finanzieller Unsicherheit lebten. Von einer stärkeren allgemeinen psychischen Belastung berichteten insbesondere Frauen, Befragte mit niedrigerem Einkommen, Alleinerziehende und Eltern mit jüngeren Kindern.

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Eltern mit Hochschulabschluss fühlten sich weniger gestresst als Eltern mit geringerer Bildung. „Eine Erklärung dafür könnte sein, dass eine bessere Bildung Menschen eher befähigt, anhaltende Einschränkungen und Stress zu bewältigen“, sagt Studienleiterin Jianghong Li. Die Ergebnisse der Umfrage sind statistisch nicht repräsentativ für die deutsche Gesamtbevölkerung. Frauen, Personen mit Hochschulabschluss und in Berlin lebende Menschen sind überrepräsentiert.

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