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Sechs weitere Corona-Tote im Landkreis Meißen

Am Mittwoch meldet das Robert-Koch-Institut 530 neue Covid-Fälle im Kreis Meißen. Das Landratsamt schaltet eine neue Corona-Hotline.

Von Ulf Mallek
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Soll Leben retten: Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Trotz Schlangen vor den neuen mobilen Booster-Impfstellen, die Impfquote im Landkreis Meißen liegt bei gerade mal bei 53 Prozent. Die Inzidenz dagegen ist am Mittwoch weiter auf Rekordniveau.
Soll Leben retten: Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Trotz Schlangen vor den neuen mobilen Booster-Impfstellen, die Impfquote im Landkreis Meißen liegt bei gerade mal bei 53 Prozent. Die Inzidenz dagegen ist am Mittwoch weiter auf Rekordniveau. © Sven Hoppe/dpa

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen bleibt auf Rekord-Niveau. Gegenüber dem Vortag sind am Mittwoch 530 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit. Damit beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen aktuell 718,9 (Vortag: 723,5). Seit Beginn der Pandemie gibt s im Landkreis 22.072 positiv getestete Personen, von denen sich derzeit 2.859 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden, ebenso wie 242 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 100 Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden 23 Personen auf der Intensivstation behandelt. Im Vergleich zum Vortag sind sechs weitere Verstorbene zu verzeichnen. Insgesamt sind bislang 630 Personen verstorben.

Von den aktuell 2.542 (Vortag: 2.413) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Meißen (318). Es folgen Radebeul (306), Riesa (286), Coswig (198) sowie Großenhain (190), Moritzburg (140), Klipphausen (120), Radeburg (116) und Weinböhla sowie Nossen (je 107). In Niederau (23) leben laut dem Gesundheitsamt Meißen die wenigsten Corona-Fälle. Die höchste Inzidenz im Landkreis Meißen hat Radeburg (1.036,3) vor Ebersbach (899,9) und Strehla (895,3). Die niedrigste Niederau (221,1). (Stand 8. November 2021)

Seit dem Mittwoch ist im Landkreis Meißen wieder eine zentrale Hotline für alle Anfragen rund um das Thema Corona geschalten. Die Rufnummer 03834 345 006 5 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr besetzt. Aus technischen Gründen erfolgt die Einwahl zur Hotline über eine externe Vorwahl. Anfragen per E-Mail können weiterhin an die E-Mail-Adresse [email protected] gesandt werden.

KI soll schwere Verläufe herausfiltern

Die Nutzung von Big Data soll künftig helfen, schwere Verläufe von Covid-19 früh vorherzusagen und individueller zu behandeln. Das ist das Ziel eines Verbundprojekts im Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Parameter wie Blutdruck, Laktatwert oder die Körpertemperatur, die auf der Intensivstation erfasst werden, und Daten aus den Bereichen wie Virologie oder Immunologie werden aufbereitet und durch die KI analysiert. So können schwere Verläufe besser charakterisiert werden.