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Die meisten Corona-Fälle gibt es in Riesa

Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen ist wieder gestiegen, trotz eines Rückgangs an neuen Infektionen. Die Pharmaindustrie macht Hoffnung für den Impfstart.

Leere Ampullen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer gegen das Corona-Virus Sars-CoV-2 stehen in einem Impfzentrum nach der Vorbereitung der Spritzen auf einem Tisch. Bald kommen neue Impfstoffe von. Moderna und Astra-Zeneca dazu.
Leere Ampullen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer gegen das Corona-Virus Sars-CoV-2 stehen in einem Impfzentrum nach der Vorbereitung der Spritzen auf einem Tisch. Bald kommen neue Impfstoffe von. Moderna und Astra-Zeneca dazu. © Sven Hoppe/dpa

Meißen. Ein starker Rückgang beim Zuwachs an Corona-Fällen, aber vermutlich nur wochenendbedingt. Gegenüber dem Vortag sind am Montag im Landkreis Meißen 41 positiv auf das Corona-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit sind bislang insgesamt 10.380 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Davon sich gegenwärtig 1.459 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Sonntag betrug der Anstieg der Fälle 92, am Samstag 122, am Freitag 197 und am Donnerstag 266.

Zudem befinden sich 445 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der 7-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen ist wieder gestiegen und beträgt 546,9 (Vortag: 523,3). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete eine ähnliche Inzidenz (551,5).

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 209 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 26 davon werden auf der Intensivstation behandelt. 412 Personen sind insgesamt verstorben. Das sind vier weitere Todesfälle im Vergleich zum Sonntag.

Die meisten der aktuell 1.459 aktiv Infizierten wohnen jetzt in Riesa (189). Es folgen Meißen (178), Großenhain (126), Radebeul (117), Coswig (115), die Verwaltungsgemeinschaft Nünchritz/Glaubitz (92), Klipphausen (60), Weinböhla (58), Gröditz (55), Strehla (51), Moritzburg (47) und Radeburg (44) sowie Nossen (44).

© Gesundheitsamt Meißen
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Zum Start des Landkreis-Impfzentrums am Montag in Riesa kommt gute Nachricht aus der Pharmaindustrie. Die Impfstoffe von Biontech (Deutschland/USA) und Moderna (USA) sind bereits zugelassen. Aktuell wird es in den Impfzentren aber nur Biontech-Spritzen geben, aber nächste Woche dann auch welche von Moderna. Beide Mittel versprechen eine hohe Wirksamkeit und eine gute Verträglichkeit. Die Zulassung des Vakzins von Astra-Zeneca (Großbritannien) wird noch im Januar erwartet. Der deutsche Hersteller Curevac, noch im Sommer hochgelobt, steckt erst in der dritten Testphase. Das Unternehmen hofft auf eine Zulassung im zweiten Quartal. Mit dem neuen Kooperationspartner Bayer könnte die Verteilung des Impfstoffes beschleunigt werden.

Für Fragen zum Impfen – aber auch zur neuen Corona-Schutz-Verordnung – ist die Corona-Hotline des Freistaates Sachsen unter Telefon: 0800 1000214 geschalten.

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