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Meißen: 43 neue Corona-Fälle im Landkreis

Die Inzidenz ist im Landkreis Meißen aber etwas gesunken. Der durch Corona ausgelöste Digitalisierungsschub spaltet die Gesellschaft.

Ganz neu: Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat die bedingte Zulassung empfohlen. Im Landkreis Meißen sind 16.746 Personen zum ersten Mal geimpft, 5.840 schon zum zweiten Mal.
Ganz neu: Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat die bedingte Zulassung empfohlen. Im Landkreis Meißen sind 16.746 Personen zum ersten Mal geimpft, 5.840 schon zum zweiten Mal. © David Zalubowski/AP/dpa

Meißen. Der Corona-Tageszuwachs nimmt wieder Fahrt auf. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 13.102 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Davon befinden sich 350 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 43 positiv getestete Personen hinzugekommen. Am Mittwoch betrug der Anstieg 30 neue Fälle, am Donnerstag vergangener Woche waren es 50.

858 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich aktuell ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 79,8 (Vortag: 86,5). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine ähnliche Inzidenz von 81,9.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit 57 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Seit dem Vortag sind drei weitere Personen verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 548.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 350 (Vortag: 353) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Meißen (55), Radebeul (49), Großenhain (41), Radeburg (29), Coswig (24), Riesa (24), Lommatzsch (18), Thiendorf (10), Nossen (13), Weinböhla (11), und Käbschütztal (10). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Stauchitz, Hirschstein und Nünchritz/Glaubitz (je 1).

Corona hat der Digitalisierung in Deutschland einen Schub beschert, aber auch die Gesellschaft gespaltet. Die Hälfte von fast 1.800 durch das Leibniz-Institut befragten Erwerbstätigen gab an, in den ersten zwei Monaten der Pandemie vernetzte digitale Technologien beruflich häufiger genutzt zu haben. Vor allem Menschen mit stark analytischen Tätigkeiten, für die Schreiben, Lesen, Rechnen und IT-Kenntnisse hoch relevant sind, sowie Menschen mit stark interaktiven Tätigkeiten und hohem Kundenkontakt erfuhren einen deutlichen Digitalisierungsschub. Sie berichteten zu 70 bzw. 63 Prozent, digitale Technologien stärker als zuvor zu nutzen. Wer hingegen vor allem manuellen Tätigkeiten nachgeht, erlebte seltener eine Verstärkung und manchmal sogar einen Rückgang der Technologienutzung.

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Den gravierendsten Unterschied fanden die Wissenschaftler im Zusammenhang mit dem Homeoffice. 73 Prozent der im Homeoffice Tätigen berichten von einer Technologie-Zunahme. „Diese neue digitale Spaltung der Erwerbsbevölkerung dürfte sich seit dem Frühjahr 2020 noch weiter verschärft haben“, so Professor Dr. Corinna Kleinert.

Der Digitalisierungsschub muss jetzt so gesteuert werden, dass möglichst viele Beschäftigte davon profitieren. Das gelingt am besten übers Homeoffice, so Kleinert.

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