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Meißen: Weitere Schnelltest-Zentren öffnen

Der Inzidenzwert im Landkreis Meißen hält sich bei 80. Das liegt unter dem Landesdurchschnitt. Noch sind die Abrechnungsmodalitäten für die neuen Tests unklar.

Blick in die neue Meißner Schnelltestambulanz am Elblandklinikum. Weitere Test-Ambulanzen in Coswig, Gröditz, Großenhain, Meißen, Radebeul, Radeburg, Nossen, Priestewitz und Riesa sollen folgen. Jedem Einwohner steht ein kostenloser Test pro Woche zu.
Blick in die neue Meißner Schnelltestambulanz am Elblandklinikum. Weitere Test-Ambulanzen in Coswig, Gröditz, Großenhain, Meißen, Radebeul, Radeburg, Nossen, Priestewitz und Riesa sollen folgen. Jedem Einwohner steht ein kostenloser Test pro Woche zu. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Tageszuwachs neuer Corona-Fälle hält sich recht konstant. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 13.149 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Davon befinden sich gegenwärtig 369 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 47 positiv getestete Personen hinzugekommen. Der Zuwachs an neuen Fällen am Donnerstag betrug 43, am Freitag voriger Woche waren es 44.

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730 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich aktuell ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 79,8 (Vortag: 79,8). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine Inzidenz von 83,2. Der Landesdurchschnitt liegt bei 90,9.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit 54 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Seit dem Vortag ist eine weitere Person verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 549.

Die meisten der aktuell 369 (Vortag: 350) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Meißen (54), Radebeul (51), Großenhain (39), Radeburg (38), Riesa (26), Lommatzsch (21), Coswig (21), Nossen (15), Gröditz (13), Thiendorf, Weinböhla, Moritzburg und Käbschütztal (alle 11). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Hirschstein (0) und Nünchritz/Glaubitz (1).

© Gesundheitsamt Meißen
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„Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis Meißen zu schaffen“, sagte Landrat Ralf Hänsel Mitte der Woche bei einem Vor-Ort-Besuch am Elblandklinikum Meißen. Dort können sich Einwohner jetzt kostenlos auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen (wochentags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr). Die Bundeswehr wird ab 15. März das Testzentrum personell unterstützen.

Hausärzte und auch Zahnärzte dürfen die kostenfreien Schnelltests ebenfalls anbieten und abrechnen. Allerdings sind die Abrechnungsmodalitäten derzeit noch unklar. Ab dem 22. März sollen voraussichtlich weitere Testzentren im Landkreis Meißen öffnen: In Coswig, Gröditz, Großenhain, Meißen, Radebeul, Radeburg, Nossen, Priestewitz und Riesa. Betrieben werden sie durch Kommunen und Träger der Wohlfahrtspflege: DRK, Johanniter und ASB. Auch private Bewerber haben ihr Interesse signalisiert.

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Sollte sich bei einem Schnelltest ein positives Ergebnis zeigen, dann muss umgehend ein PCR-Test erfolgen – über den Hausarzt oder die Infektionsambulanz im Klinikum Meißen. Zudem müssen sich die betroffenen Personen sofort absondern. Hier gilt die Zehnte Allgemeinverfügung des Landkreises Meißen (www.kreis-meissen.de – Aktuelles – Bekanntmachungen). Auch das Gesundheitsamt muss informiert werden.

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