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Meißen: Jetzt schon elf Corona-Fälle im Krankenhaus

Die Inzidenz im Landkreis Meißen hält sich über 50. Es gibt 13 positiv getestete Personen. Forscher sehen geringere Impfbereitschaft beim Pflegepersonal.

Die Elblandkliniken in Meißen: Jetzt sind bereits elf Personen wegen Corona im Krankenhaus. Drei davon auf der Intensivstation. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Dienstag 55,3.
Die Elblandkliniken in Meißen: Jetzt sind bereits elf Personen wegen Corona im Krankenhaus. Drei davon auf der Intensivstation. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Dienstag 55,3. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die Inzidenz hält sich auf einem guten 50er-Niveau. Wie das Landratsamt mitteilte, beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen am Dienstag 55,3 (Vortag: 54,9). Gegenüber dem Vortag sind 13 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 17.994 positiv getestete Personen, von denen sich gegenwärtig 234 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Das gilt auch für 68 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell elf Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Das sind drei mehr als am Vortag. Drei Personen werden auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Verstorbenen beläuft sich weiterhin auf 603 Personen.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 234 (Vortag: 251) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (49). Es folgen Meißen (24), Weinböhla (22), Coswig (18), Riesa (16), Zeithain (14) sowie Großenhain, Ebersbach und Radeburg (je 11). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Hirschstein (203,3), Ebersbach (184,6) und Zeithain (181,4). Es folgen Radeburg (124,4), Strehla (108,5) und Weinböhla (96,2). Drei Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 11. Oktober) Vier Schulen und eine Kita sind von Corona-Fällen betroffen.

Ärzte mit höchster Impfbereitschaft

Wie lässt sich die Bereitschaft von Menschen für eine Impfung gegen Covid-19 erhöhen? Einen wirksamen Einfluss darauf haben fundierte Informationen sowie positiv wahrgenommene Schutzmaßnahmen seitens der Behörden und Vorgesetzten. Das belegen die Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung, die ein Team um Prof. Dr. Yesim Erim vom Universitätsklinikum Erlangen jetzt veröffentlicht hat. Für die aktuelle Studie wurden mit einer Onlineerhebung im Zeitraum von November 2020 bis Januar 2021 bundesweit insgesamt 6.217 Beschäftigte des deutschen Gesundheitswesens zu ihrer Impfbereitschaft befragt.

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Die Impfbereitschaft des befragten medizinischen Personals lag im Untersuchungszeitraum bei 65,3 Prozent und damit höher als in der Allgemeinbevölkerung. Vor allem Männer, Beschäftigte im Alter von über 40 Jahren und jene, die keine Kinder und keinen Migrationshintergrund hatten, zeigten eine höhere Impfbereitschaft. Sie war am höchsten bei Ärzten, gefolgt vom psychologischen Personal. Beide Berufsgruppen verzeichneten eine deutlich höhere Impfbereitschaft als die Pflegefachkräfte. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Politik und Arbeitgeber nicht davon ausgehen können, dass Beschäftigte im Gesundheitswesen automatisch über genügend Informationen zur Corona-Erkrankung verfügen.

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