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Inzidenz im Kreis Meißen sinkt leicht

Noch wirkt sich die sinkende Inzidenz nicht auf die Krankenhaus-Auslastung aus. Abgesehen von zwei Patienten sind alle auf der Intensivstation ungeimpft.

Von Marvin Graewert
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Seit Donnerstag sind 341 weitere Personen positiv auf Corona getestet worden.
Seit Donnerstag sind 341 weitere Personen positiv auf Corona getestet worden. © Gesundheitsamt Meißen

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis sinkt langsam, aber stetig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag eine Inzidenz von 1.001,8 (Vortag: 1.078,3). Hotspot ist der Kreis Meißen nicht mehr, bundesweit weisen acht Landkreise eine verheerendere Inzidenz auf – darunter das Vogtland und die Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Von Donnerstag auf Freitag sind 341 weitere Personen positiv auf Corona getestet worden. Seit Beginn der Pandemie gibt es im Kreis bislang 41.868 positiv getestete Fälle, wobei gegenüber dem Vortag fünf Fälle korrigiert worden sind. 7.323 positiv getestete Personen halten sich gegenwärtig in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Foto: Gesundheitsamt Meißen
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Nach neuen Analysen des Max-Planck-Instituts ging 2020 die Lebenserwartung in fast allen untersuchten Ländern zurück, als Hauptursache wurde die Corona-Pandemie identifiziert. Innerhalb der demografischen Untersuchung wurden 30 Länder in Europa, Russland, USA und Chile untersucht. In 28 Ländern ging die durchschnittliche Lebenserwartung zurück.

Diese Zahl gebe einen deutlich besseren Überblick über die vielfältigen Auswirkungen der Pandemie als der reine Blick auf die Coronatoten, da einerseits die Corona-Sterblichkeit nicht in jedem Land genau erfasst wird, andererseits allein die Frage, ob jemand an oder mit COVID-19 gestorben ist, zu hitzigen Debatten führen würde.

39 Patienten auf der Intensivstation

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 188 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon werden 39 auf der Intensivstation behandelt. Von den 204 hospitalisierten Personen sind 23 geimpft und 165 ungeimpft. Auf der Intensivstation sind zwei Patienten geimpft und 37 ungeimpft. Mit fünf weiteren verstorbenen Personen erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 790.