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Meißen: Inzidenzwert kräftig gefallen

Nach weiteren drei Werktagen unter der Inzidenz von 165 dürfen die Schulen im Landkreis Meißen wieder öffnen. Wegen Corona gibt es weniger Firmengründungen.

Sieht aus wie Meißen, ist aber Stralsund: Im Kreis Vorpommern-Rügen öffnet ab 14. Mai der Einzelhandel wieder. Allerdings liegt hier in die Inzidenz bei 35 und nicht bei 131, wie im Landkreis Meißen.
Sieht aus wie Meißen, ist aber Stralsund: Im Kreis Vorpommern-Rügen öffnet ab 14. Mai der Einzelhandel wieder. Allerdings liegt hier in die Inzidenz bei 35 und nicht bei 131, wie im Landkreis Meißen. © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild

Meißen. Es geht weiter abwärts. Nur 34 positiv getestete Personen sind im Landkreis Meißen gegenüber dem Vortag hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Damit gibt es bislang 16.979 positiv getestete Personen. Davon befinden sich aktuell 716 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Tageszuwachs am Himmelfahrtstag betrug 79 neue Fälle, am Freitag vergangener Woche waren es 76.

Es sind zudem derzeit 623 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen ist weiter gefallen und beträgt jetzt 131,1 (Vortag: 148,9). Am Mittwoch lag er zum ersten Mal wieder unter der Marke von 165. Ist das weitere drei Werktage der Fall, dürfen die Schulen im Landkreis Meißen wieder öffnen. Das Meißner Gesundheitsamt errechnete einen ähnlichen Wert von 138,2. Zum Vergleich der Sachsendurchschnitt: 133,9.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 58 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Neun von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zum Vortag beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf 585 Personen.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 716 aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt in Nossen (89), es folgen Radebeul (72), Riesa (65), Großenhain (64), Coswig (55), Meißen (44), Klipphausen (40), Thiendorf (33), Ebersbach (33), Gröditz (32), Schönfeld/Lampertswalde (24) und Radeburg (21). Die wenigsten Fälle hat die Gemeinde Hirschstein (3).

In den Altenheimen des Landkreises gibt es keinen einzigen Corona-Fall mehr. Einzelne wenige Fälle werden aus sechs Schulen und zwei Kitas gemeldet.

Die höchste Inzidenz im Landkreis Meißen hat jetzt die Gemeinde Ebersbach (456,2) vor der Stadt Nossen (447,1) und Thiendorf (345,7). Radebeul (129,8), Riesa (107,5) und Meißen (102,5) rangieren weiter unten. Die geringste Inzidenz hat immer noch Hirschstein mit 51,3 (Stand 13. Mai).

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