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Meißen: Nur ein neuer Corona-Fall

Die Inzidenz liegt stabil unter der 35-Marke. Public Viewing wäre problemlos möglich. Die Beachbar Meißen erwartet keinen Ansturm.

Von solchen Bildern ist die Beachbar Meißen noch weit entfernt. Die Leute werden zuerst andere lange entbehrte Freizeitaktivitäten nachholen.
Von solchen Bildern ist die Beachbar Meißen noch weit entfernt. Die Leute werden zuerst andere lange entbehrte Freizeitaktivitäten nachholen. ©  Archiv/dpa

Meißen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, ermittelt vom RKI für den Landkreis Meißen bleibt unverändert zum Vortag bei 14,5 (Vorwoche: 24,8), teilte das Landratsamt am Montag mit. Nur eine weitere positiv getestete Personen ist gegenüber dem Vortag hinzugekommen.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Damit gilt seit Montag auch im Landkreis Meißen die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung: Pünktlich zum Deutschlandspiel braucht es für den Biergartenbesuch keinen tagesaktuellen Test mehr, Kontaktdaten müssen nicht mehr erfasst werden und zehn Personen aus unterschiedlich vielen Haushalten dürften zusammensitzen.

Enrico Hoffmann, Inhaber der Beachbar Meißen, kündigte letzte Woche deshalb noch ganz euphorisch die Übertragung aller EM-Spiele im Biergarten an - nur um dann festzustellen, dass die Europameisterschaft dieses Jahr eine untergeordnete Rolle spiele: "Die Leute möchten zuerst andere Sachen nachholen. So einen Hype wie in den letzten Jahren gibt es nicht", berichtet Hoffmann von seinen Erfahrungen nach den ersten Spieltagen. Fürs Deutschlandspiel werden deshalb am Elbufer auch keine besonderen Vorbereitungen getroffen: Hoffmann stellt sich auf einen normalen Biergartenbetrieb ein, bei dem das Spiel nebenher läuft.

Torjubel ungefährlich?

Ist es aus pandemischer Sicht nicht sowieso besser, das Fußballspiel zu Hause mit fünf, sechs Freunden zu verfolgen? Im Gegenteil, erklärte Aerosolforscher Gerhard Scheuch am Mittwoch im WDR: Die Infektion lauere nach wie vor in den Innenräumen. Draußen sei selbst ein kurzer Torjubel ungefährlich, so Scheuch. Denn wenn man sich jubelnd in den Armen liege, passiere das nicht von Angesicht zu Angesicht: "Die Köpfe sind dabei nebeneinander und die Aerosolwolke geht eben aneinander vorbei." Wenn es Ansteckungen draußen gegeben habe, hätten die Personen etwa 15 Minuten lang Gesicht zu Gesicht gestanden. Trotzdem sei es wichtig, Abstand zu anderen Gästen zu halten und nicht in einem voll besetzten Bus hinzufahren.

Damit in die Beachbar auch bald eine vorsichtige Fußball-Euphorie einkehrt, hofft der Inhaber am Dienstag auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft.

Insgesamt gibt es im Landkreis Meißen 17.294 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich 89 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne sowie 106 ihrer Kontaktpersonen. Unabhängig vom Status der Quarantäne werden im Landkreis 28 Einwohner stationär behandelt, fünf davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen erhöhte sich auf 595.

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