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Inzidenz im Landkreis Meißen erreicht die 70

Die meisten aktiven Corona-Fälle gibt es in Radebeul und Meißen. Forscher untersuchen die Spätfolgen von Covid-19.

Von Ulf Mallek
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Corona-Schnelltest in einer Apotheke. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Donnerstag nur geringfügig auf 69,1 angestiegen.
Corona-Schnelltest in einer Apotheke. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Donnerstag nur geringfügig auf 69,1 angestiegen. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Meißen. Jetzt geht es schon ganz dicht an die 70. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt am Donnerstag 69,1 (Vortag: 67,8). Gegenüber Mittwoch sind 43 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Mit drei im Vergleich zum Vortag korrigierten Fällen gibt es im Landkreis Meißen seit Beginn der Pandemie 18.080 positiv getestete Personen. Davon befinden sich gegenwärtig 269 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne – ebenso wie 158 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell zwölf Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon werden zwei auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt 603 Personen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 269 (Vortag: 257) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (50). Es folgen Meißen (34), Weinböhla (22), Zeithain (20), Coswig (19), Riesa (18) sowie Ebersbach und Großenhain (je 13) und Ebersbach (13). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Hirschstein (203,3), Ebersbach (184,6) und Zeithain (181,4). Es folgen Radeburg (124,4), Strehla (108,5) und Weinböhla (96,2). Drei Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 11. Oktober).

Wie schränken die Spätfolgen einer Corona-Infektion Betroffene in ihrer Aktivität und Lebensqualität ein? Welchen Bedarf sieht das medizinische Personal bei der bestmöglichen Versorgung und Rehabilitation der Patienten? Diese Fragen untersuchen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in einem neuen Forschungsprojekt. Das Projekt startet im November und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Die Fördersumme beträgt 566.000 Euro. Sowohl Hausärzte als auch Reha-Einrichtungen sollen von den Studienergebnissen profitieren.