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Meißen: Inzidenz bleibt trotz Statistikfehler tief unten

Im Landkreis Meißen gibt es aktuell zwei mit Covid infizierte Personen. Die neue Version einer Corona-App ist jetzt veröffentlicht worden.

Eine neue, vor allem medizinische Corona-App mit der Bezeichnung CovApp 2.0 ist jetzt freigeschaltet worden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Donnerstag 0,8.
Eine neue, vor allem medizinische Corona-App mit der Bezeichnung CovApp 2.0 ist jetzt freigeschaltet worden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Donnerstag 0,8. © Erik Hinz/ABDA/dpa-tmn

Meißen. Statistik ist manchmal auch Glückssache. Das Robert-Koch-Institut musste den Inzidenzwert für den Landkreis Meißen vom Mittwoch korrigieren. Nicht 0,8 ist richtig, sondern wie am Vortag 0,4. Grund sei ein Eingabefehler, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 0,8 trifft aber für den Donnerstag zu. Gegenüber dem Vortag ist eine weitere positiv getestete Person hinzugekommen. Am Vortag sind keine neuen Fälle gemeldet worden. Im Landkreis Meißen gibt es damit bislang 17.265 positiv getestete Personen, von denen sich zwei sowie zusätzlich acht Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell vier Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion Verstorbenen beläuft sich unverändert auf 601 Personen.

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© Gesundheitsamt Meißen
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In der Region Dresden sind immer noch 49 Betten (Sachsen: 127 Betten) auf der Normalstation mit Covid-Patienten belegt. Das ist eine Auslastung von 25 Prozent. Auf der Intensivstation sind 11 Betten belegt (Sachsen: 32). Das ist eine Auslastung rund 14 Prozent. Die zwei aktuell aktiven Infizierten im Landkreis Meißen kommen laut Landratsamt aus Nossen und der Stadt Meißen. In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf. Der Landkreis Meißen ist hinter Görlitz und Mittelsachsen (0) Inzidenz-Zweiter in Sachsen.

Alle Gemeinden im Landkreis Meißen haben eine Inzidenz von null, bis auf Nossen (9,5, Stand 12. Juli).

App kann schweren Verlauf vorhersagen

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Das Robert-Koch-Institut hat gemeinsam mit der Charité eine neue Corona-App fürs Smartphone veröffentlicht. Sie heißt CovApp 2.0 und ist kostenlos. Sie enthält Hinweise zu Symptomen, möglichen Risikokontakten, chronischen Erkrankungen oder Testergebnissen. Der aktuelle Stand der Forschung ist integriert. Dabei ist die CovApp in der Lage, viele unterschiedliche Situationen zu bewerten: eine geimpfte Person, die sich dennoch infiziert hat, oder ein Testergebnis eines Antigen-Schnelltests, das möglicherweise falsch ist. Die App ist in der Lage, zu beurteilen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs oder der Weitergabe des Virus im sozialen Umfeld des Benutzers ist. Die App soll wöchentlich Updates erhalten, um auf den letzten Stand der Forschung zu bleiben. Sie ist über den Browser im Internet zu finden.

Bereits im Jahr 2020 hatten mehrere Millionen Deutsche die erste Version der CovApp heruntergeladen.

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