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Meißen: Beschränkungen ab Donnerstag

Grund ist der Inzidenzwert von über 100 am dritten Tag in Folge. Damit geht die Zeit der Lockerungen im Landkreis Meißen zu Ende. Die Kitas halten sich an die Regeln.

© Symbolfoto: dpa

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen hält sich über der Marke von 100. Insgesamt gibt es seit Beginn der Pandemie 13.299 im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich gegenwärtig 446 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber Montag sind 37 positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Der Tageszuwachs am Montag betrug null neue Fälle, am Dienstag voriger Woche waren es 26.

720 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich aktuell ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Insituts für den Landkreis Meißen beträgt 102,6 (Vortag: 106,7). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete sogar eine noch höhere Inzidenz von 111,7. Damit ist der Inzidenzwert von 100 den dritten Tag in Folge überschritten. Die vom Landkreis per Allgemeinverfügung vom 8. März erlassenen Lockerungen treten dann am Donnerstag um 0.00 Uhr außer Kraft.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Das bedeutet Schließung für bestimmte Einzelhandelsgeschäfte, einiger körpernahe Dienstleistungseinrichtungen (außer Frisöre) sowie bestimmter öffentliche Einrichtungen. Der Individualsport ist ebenfalls beeinträchtigt.

Zudem ist ab Donnerstag um 0.00 Uhr der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken nur mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes und einem Angehörigen eines weiteren Haushaltes zulässig. Kinder unter 15 Jahren werden dabei nicht berücksichtigt.

Darüber hinaus tritt ab Donnerstag erneut eine Ausgangsbeschränkung in Kraft. Das Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund ist untersagt. Es herrscht ein Alkoholverbot auf öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit 58 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Fünf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Gegenüber Montag ist eine weitere Person verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 552.

Die wenigsten Fälle in Hirschstein

Die meisten der aktuell 446 (Montag: 446) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Meißen (64), Großenhain (58), Radebeul (46), Radeburg (45), Riesa (21), Lommatzsch (21), Coswig (21), Gröditz (20), Nossen (20), Weinböhla (18), Käbschütztal (17) und Moritzburg (12). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Hirschstein (1) und Stauchitz (2).

Nach ersten Ergebnissen einer Befragung von Oktober 2020 bis Januar 2021 durch das Deutsche Jugendinstitut werden Schutz- und Hygienemaßnahmen in Kitas zunehmend strenger umgesetzt. So konnten viele Kitas die Reduzierung von Kontaktmöglichkeiten durch Gruppentrennungen, definierte Laufwege oder Zugangsbeschränkungen für Eltern verbessern. Um das Risiko einer Tröpfchen- und Aerosolübertragung zu reduzieren, wurde regelmäßig gelüftet.

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„Mehr als ein Drittel der Einrichtungen meldeten, dass sie Mund-Nasen-Bedeckungen auch in der pädagogischen Arbeit in der Gruppe tragen,“ sagt Projektleiterin Dr. Susanne Kuger. Abstand zu den Kindern kann das pädagogische Personal aber in vielen Fällen gar nicht (ca. 32 Prozent) beziehungsweise nur schlecht (ca. 47 Prozent) einhalten. Regelmäßige Testungen auf das Coronavirus gab es nur begrenzt.

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