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Corona: Rückgang der Inzidenz im Kreis Meißen

Dennoch sind am Freitag im Landkreis Meißen 73 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Es gab einen Covid-Ausbruch in einem Pflegeheim in Coswig.

Zwei Frauen in ihren Rollstühlen. Obwohl es wegen des Impffortschrittes und der strengen Kontrollen in letzter Zeit kaum noch zu Corona-Ausbrüchen in Seniorenheimen des Landkreises Meißen kam, gab es jetzt mehrere neue Fälle in einem Coswiger Heim.
Zwei Frauen in ihren Rollstühlen. Obwohl es wegen des Impffortschrittes und der strengen Kontrollen in letzter Zeit kaum noch zu Corona-Ausbrüchen in Seniorenheimen des Landkreises Meißen kam, gab es jetzt mehrere neue Fälle in einem Coswiger Heim. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Meißen. Es geht weiter aufwärts, aber leicht gedämpft. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen 73 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Damit gibt es bislang 15.181 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen. Davon befinden sich gegenwärtig 832 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Donnerstag betrug der Tageszuwachs 117 neue Fälle, am Freitag vergangener Woche waren es 129.

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Zudem sind 760 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 204,8 (Vortag: 229,6). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete eine leicht höhere Inzidenz von 211,4 (Sachsen: 229,5).

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 67 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Zehn von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zu den Vortagen sind bislang insgesamt 572 Personen verstorben.

© Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 832 (Vortag: 813) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Radebeul (92), Meißen (83), Nossen (79), Coswig (78), Großenhain (68), Riesa (68), Klipphausen (43), Radeburg (42), Weinböhla (33), Zeithain (29), Lommatzsch (29), Moritzburg (26) und Schönfeld/Lampertswalde sowie Nünchritz/Glaubitz (je 20). Die wenigsten Fälle gibt es aktuell in der Gemeinde Hirschstein (1).

Einen größeren Corona-Ausbruch gibt es im Altenpflegeheim Am Spitzgrund in Coswig. Hier sind 12 Bewohner und neun Mitarbeiter betroffen.

Architekten suchen nach Lösungen

Covid-19 trifft die schwachen, vorerkrankten und alten Menschen schwerer. Ein interdisziplinäres Team aus Experten der Architektur, Medizin und Hygiene der TU Braunschweig geht der Frage nach, wie sich der Virus-Einbruch durch Personal, Patienten oder Angehörige in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern mit architektonischen Mitteln verhindern lässt. Besonderes Augenmerk legen die Forschenden auf die Zugänge zu den Einrichtungen. Dort treffen, insbesondere im Falle des epidemischen Auftretens hoch ansteckender Infektionserreger, infizierte auf nicht infizierte Personen, noch bevor Isolierungen erfolgen können.

Das entwickelte architektonische Konzept für Gebäudezugänge soll künftig als modulares System unter anderem in Größe, Ausstattung und Einsatzort flexibel einsetzbar sein und optimal auf das jeweilige Infektionsgeschehen reagieren können. Auf diese Weise soll das Risiko für Infektions-Ausbrüche innerhalb von Kliniken oder Pflegeheimen minimiert werden. Es soll an der Charité in Berlin getestet werden.

Hier gelangen Sie zu einer Liste aller Testzentren im Landkreis Meißen.

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