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Meißen: Der Inzidenzwert steigt über 500

Auch am Mittwoch wird ein hoher Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen im Kreis Meißen gemeldet. Das Landratsamt bestätigt keine Systemrelevanz.

Anspruch auf Notbetreuung in Schule oder Kita haben nur Eltern in systemrelevanten Berufen. Die Entscheidung darüber sollen Unternehmen eigenverantwortlich treffen.
Anspruch auf Notbetreuung in Schule oder Kita haben nur Eltern in systemrelevanten Berufen. Die Entscheidung darüber sollen Unternehmen eigenverantwortlich treffen. © dpa

Meißen. Der sehr hohe Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen hält auch am Mittwoch an. Im Landkreis Meißen gibt es 5.701 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Davon befinden sich 1.755 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 219 neu infizierte Personen hinzugekommen. Am Dienstag gab es einen neuen Rekordwert von 242 neu infizierten Personen. Der Zuwachs betrug am Montag 151, am Sonntag 153, am Samstag 198 und am Freitag 229. Das war der bisherige Tagesrekord.

Es sind zudem gegenwärtig 1.571 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 509,3 (Vortag: 408,7, aber ohne Neumeldung aus Sachsen). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete eine Inzidenz von 556,8.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 164 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 14 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 199 Personen sind insgesamt verstorben. Das sind zwölf weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag.

Die meisten der aktuell 1.755 aktiven Infizierten wohnen in Riesa (330), Radebeul (235), Meißen (155) und Coswig (135). Es folgen Großenhain (122), Käbschütztal (98), Klipphausen (74), Ebersbach (64) und Radeburg (59) sowie Weinböhla (49).

© Gesundheitsamt Meißen
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Zur Notbetreuung in den Kitas und Schulen gab es in der ersten Wochenhälfte verstärkte Nachfragen an das Landratsamt. Daher stellt der Landkreis Meißen noch einmal klar, dass ein Anspruch auf Notbetreuung nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nur dann in Betracht kommt, wenn der Arbeitgeber des betroffenen Mitarbeiters von der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung erfasst ist. In diesem Fall ist das Unternehmen berechtigt, eine Arbeitgeberbescheinigung auf dem Formblatt zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für die Notbetreuung abzugeben.

Die Prüfung, ob ein Unternehmen unter die Corona-Schutz-Verordnung fällt und ob der betroffene Mitarbeiter zum zwingend benötigten Personal zählt, wird nicht behördlich festgestellt, sondern soll eigenverantwortlich durch das jeweilige Unternehmen bescheinigt werden. Insoweit bestätigt der Landkreis auch nicht eine Systemrelevanz.

Seit Mittwoch gilt die geänderte Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen. Sie wurde an die Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten vom 13. Dezember angepasst. Die geänderte Corona-Schutz-Verordnung ist auf der Website www.coronavirus.sachsen.de zu finden. Die Änderungen beziehen sich unter anderem auf die Regelungen der Kontaktbeschränkungen zu den Weihnachtsfeiertagen.

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