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Meißen: Schon acht Kommunen mit Inzidenz von null

Der Rückzug des Corona-Virus im Landkreis Meißen beschleunigt sich. Forscher: Die Wirtschaft steht jetzt vor einem neuen Boom.

Impfschutz dokumentiert: Mit der Corona Warn-App kann eine Covid-19 Schutzimpfung jetzt digital erfasst werden. Mann muss nur eine Apotheke finden, die das übernehmen kann. Im Landkreis Meißen ist die Inzidenz auf unter 7 gefallen.
Impfschutz dokumentiert: Mit der Corona Warn-App kann eine Covid-19 Schutzimpfung jetzt digital erfasst werden. Mann muss nur eine Apotheke finden, die das übernehmen kann. Im Landkreis Meißen ist die Inzidenz auf unter 7 gefallen. © Paul Glaser

Meißen. Das Endziel ist die null. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 6,6 (Vortag: 7,4), teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Gegenüber dem Vortag ist eine weitere positiv getestete Person hinzugekommen. Vor einer Woche waren es noch fünf.

Da im Vergleich zum Vortag ein Fall korrigiert wurde, sind unverändert 17.294 Personen im Landkreis Meißen positiv getestet. Davon befinden sich aktuell 52 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind gegenwärtig 58 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 19 Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Zwei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zu den Vortagen sind bislang 595 Personen verstorben.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 52 aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Nünchritz/Glaubitz (9), es folgen Meißen (6), Riesa (6), Radebeul (4), Weinböhla (4), Coswig (3) und Gröditz (3). Keine Fälle mehr gibt es in Ebersbach, Hirschstein, Käbschütztal, Moritzburg, Niederau und Schönfeld/Lampertswalde.

Die höchsten Inzidenzwerte haben Nünchritz/Glaubitz (64,7), Thiendorf (53,2) und Käbschütztal (36,5). Meißen liegt bei 21,2, Riesa bei 16,8, Coswig bei 9,6 und Radebeul bei 5,9. Acht Kommunen haben sogar eine Inzidenz von null: Diera-Zehren, Hirschstein, Klipphausen, Moritzburg, Niederau, Priestewitz, Röderaue/Wülknitz und Schönfeld/Lampertswalde. (Stand 15. Juni)

Der Indikator steht auf Grün

Gute Nachricht für alle: Die Erholung der deutschen Wirtschaft von der Corona-Krise setzt sich fort, die Aussichten auf einen sehr kräftigen Aufschwung in diesem Jahr haben sich weiter verbessert. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung. Die Wahrscheinlichkeit für ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum, die der Indikator als „Boomwahrscheinlichkeit“ ausweist, ist aktuell fast 20 Mal so hoch wie das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft demnächst in eine Rezession geraten könnte.

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Der Indikator für den Drei-Monatszeitraum von Juni bis Ende August steht auf Grün und zeigt eine mittlere Boomwahrscheinlichkeit von 71,3 Prozent an, während die Rezessionswahrscheinlichkeit nur 3,7 Prozent beträgt. Im Vergleich zum Mai sind diese Werte um 5,6 Prozentpunkte gestiegen bzw. um 0,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Die aktuellen Ergebnisse stützen die Prognose des Instituts, dass der Konjunkturaufschwung in Deutschland mit zunehmender Zahl geimpfter Personen an Breite und Stärke gewinnen wird.

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