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Meißen: Schon 16 Kommunen mit Inzidenz von null

Es gab im Landkreis Meißen nur noch einen Tageszuwachs von zwei neuen Corona-Fällen. Covid-Ausbrüche in Schulen, Kitas und Heimen wurden nicht registriert.

Das Impfen geht mit hohem Tempo weiter, auch wenn wegen der Probleme bei Curevac geplante Dosen im Sommer nicht kommen werden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen erreichte ein neues Tief von 5,4.
Das Impfen geht mit hohem Tempo weiter, auch wenn wegen der Probleme bei Curevac geplante Dosen im Sommer nicht kommen werden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen erreichte ein neues Tief von 5,4. © dpa

Meißen. Die Inzidenz von null rückt in greifbare Nähe. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 5,4 (Vortag: 6,6), teilte das Landratsamt am Freitag mit. Gegenüber dem Vortag sind zwei weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Am Donnerstag betrug der Tageszuwachs einen neuen Corona-Fall, am Freitag vergangener Woche waren es noch sechs.

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Aktuell gibt es im Landkreis Meißen 17.295 positiv getestete Personen, gegenüber dem Vortag ist wieder ein Fall korrigiert worden. Gegenwärtig befinden sich 46 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Es sind zudem 54 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 18 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Zwei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen beläuft sich unverändert auf 595.

© Gesundheitsamt Meißen
Foto: Meißen
Foto: Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 46 (Vortag: 52) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Nünchritz/Glaubitz (10), es folgen Riesa (6) und Meißen (5). Keine Fälle mehr gibt es in Ebersbach, Hirschstein, Käbschütztal, Klipphausen, Moritzburg, Niederau und Schönfeld/Lampertswalde.

Alle Alten- und Pflegeheime, Kitas und Schulen im Landkreis Meißen hatten seit Dienstag dieser Woche keine neuen Corona-Fälle.

Die höchsten Inzidenzwerte haben Nünchritz/Glaubitz (90,6), Käbschütztal (36,5) und Lommatzsch (20,6). Großenhain liegt bei 11, Riesa bei 10,1, Meißen bei 7,1 und Radebeul bei 3. Jetzt haben bereits 16 Kommunen sogar eine Inzidenz von null: Coswig, Diera-Zehren, Ebersbach, Gröditz, Hirschstein, Klipphausen, Moritzburg, Niederau, Priestewitz, Radeburg, Röderaue/Wülknitz, Schönfeld/Lampertswalde, Stauchitz, Strehla, Thiendorf und Zeithain. (Stand 17. Juni)

Glauben an Verschwörungstheorien

Skeptische Personen befürchten, durch die Corona-Vakzine unfruchtbar zu werden oder einen Mikrochip implantiert zu bekommen. Um in Deutschland Herdenimmunität zu erreichen, die oft mit einer Durchimpfungsrate von wenigstens 80 Prozent beziffert wird, sollten offene Fragen beantwortet und Zweifel ausgeräumt werden, so Experten der Universität Ulm. Die Forscher entwickelten dazu einen neuen Fragebogen, der auch die zwei neuen Komponenten Glauben an Verschwörungstheorien und Übereinstimmung mit der nationalen Covid-Politik einbezieht. In den bisherigen 5-Komponenten-Fragebögen wurde das nicht berücksichtigt.

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Der neue Fragebogen wurde in mehreren Querschnittsstudien mit einigen tausend Personen geprüft. Im direkten Vergleich zeigte das Instrument eine höhere Vorhersagekraft der Impf-Intention während der Coronavirus-Pandemie als die bis dato verwendete 5-Komponenten-Skala.


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