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Meißen: Anstieg der Inzidenz gestoppt

Im Landkreis Meißen gibt es noch fünf aktive Corona-Infizierte. Forscher raten in Bussen und Bahnen dringend zum Tragen einer FFP2-Maske.

Ein VGM-Bus fährt von Meißen nach Moritzburg. Forscher der Frauenhofer-Gesellschaft raten in öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tragen einer FFP2-Maske, die viel besser schützt als eine einfache medizinische Maske.
Ein VGM-Bus fährt von Meißen nach Moritzburg. Forscher der Frauenhofer-Gesellschaft raten in öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tragen einer FFP2-Maske, die viel besser schützt als eine einfache medizinische Maske. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Anstieg der letzten Tage ist erst einmal vorbei. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt weiterhin 2,1 (Vortag: 2,1), teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Gegenüber dem Vortag sind keine weiteren positiv getesteten Personen hinzugekommen. Insgesamt gibt es im Landkreis Meißen bislang 17.268 positiv getestete Personen, von denen sich fünf sowie 15 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell vier Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Bislang sind 601 Personen im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion verstorben.

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© Gesundheitsamt Meißen
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In der Region Dresden sind immer noch 46 Betten (Sachsen: 127 Betten) auf der Normalstation mit Covid-Patienten belegt. Das ist eine Auslastung von 26 Prozent. Auf der Intensivstation sind zehn Betten belegt (Sachsen: 30). Das ist eine Auslastung rund 14 Prozent. Die fünf aktuell aktiven Infizierten im Landkreis Meißen kommen laut Landratsamt aus Nossen, Gröditz, Meißen (je 1) und Riesa (2). In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Alle Gemeinden im Landkreis Meißen haben eine Inzidenz von null, bis auf Gröditz (14,3), Riesa (6,7) und Meißen (3,5) (Stand 19. Juli).

FFP2-Masken schützen besser

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Insbesondere den Fahrgästen in öffentlichen Verkehrsmitteln rät die Frauenhofer-Gesellschaft zum Tragen einer FFP2-Maske, auch bei geringen Inzidenzwerten. Das trifft vor allem auf Ungeimpfte zu. Die korrekt getragene FFP2-Maske, so die Forscher in einer neuen Studie, sei die effektivste Methode, das persönliche Risiko einer Corona-Ansteckung zu reduzieren. Während die FFP2-Maske im Schnitt 90 Prozent der Keime sowohl beim Ausatmen (Fremdschutz) als auch beim Einatmen (Eigenschutz) filtert, reduzieren einfache medizinische Masken die Keimanzahl lediglich um 50 Prozent beim Ausatmen und um 30 Prozent beim Einatmen. Wichtig ist in Bussen und Bahnen, so die Frauenhofer-Experten, auch der Verzicht auf lautes Sprechen. Denn beim lauten Sprechen emittiert man etwa 25- bis 50-mal mehr Aerosol als beim normalen Atmen, ohne zu sprechen, so ein Ergebnis der Studie.

Weitere Maßnahmen, die das Ansteckungsrisiko im öffentlichen Verkehr senken können: Das Abstandhalten, die Erhöhung der Frischluftzufuhr, die Reinigung der Umluft durch Filterung und die Vireninaktivierung, beispielsweise durch regelmäßige Desinfektion von Oberflächen.

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