merken
PLUS Meißen

Inzidenz im Kreis Meißen steigt leicht

Die Inzidenz liegt den zweiten Tag in Folge unter der Schwelle von 35, die über die 3G-Regel entscheidet. Die meisten Infizierten kommen weiterhin aus Radebeul.

Am Sonntag sind im Landkreis Meißen zwei weitere positive Fälle hinzugekommen.
Am Sonntag sind im Landkreis Meißen zwei weitere positive Fälle hinzugekommen. © Arvid Müller

Meißen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz vier Tage lange gesunken ist, ging der Wert am Montag wieder leicht nach oben und stieg laut dem Robert-Koch-Institut auf 34,9 (Vortag: 30). Wie das Landratsamt am Montag mitteilte, sind seit gestern zwei weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, ein Fall wurde korrigiert.

Im Landkreis Meißen gibt es damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 17.531 positiv getestete Personen, von denen sich 182 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Zudem sind 106 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne.

TOP Jobs
TOP Jobs
TOP Jobs

Finden Sie bei Top Jobs jetzt Ihren Traumjob in der Region! Attraktive Arbeitgeber Ihrer Region suchen Sie!

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Wie in vielen anderen Bereichen zeigte sich auch im Straßenverkehr ein Coronaeffekt: Im vergangenen Jahr sind rund 22.500 Kinder bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schaden gekommen - nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein historischer Tiefststand. Zwar wurde durchschnittlich alle 23 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet. Doch die Zahl der verunglückten Kinder lag fast 20 Prozent niedriger als im Jahr 2019 und war so gering wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Damit sei die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren auch stärker gesunken als die der Unfallopfer insgesamt, die um 15 Prozent zurückgegangen war. Auch die Zahl der getöteten Kinder ging zurück.

Die meisten der sogenannten aktiv Infizierten im Landkreis Meißen kommen weiterhin aus Radebeul (44), es folgen Riesa (33), Großenhain (17), Meißen (15), Coswig (14), in Moritzburg, Weinböhla und Klipphausen jeweils elf Infizierte. In der Gemeinde Thiendorf gibt es zehn Infizierte, gefolgt von Radeburg und Gröditz (7). In Röderaue-Wülknitz und Niederau gibt fünf Infizierte, in Strehla vier, in Nossen drei, und in Stauchitz, Schönfeld/Lampertswalde und Ebersbach jeweils zwei und in Priestewitz einen Infizierten. Die restlichen Gemeinden weisen laut den Daten des Landratsamts keine Infizierten auf.

Unabhängig vom Status der Quarantäne werden aktuell sechs Einwohner stationär behandelt, eine Person davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 603 Personen.

Mehr zum Thema Meißen