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Meißen: Inzidenz nähert sich wieder der 200

Amt meldet einen starken Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen. Die meisten Corona-Infizierten im Landkreis Meißen leben in Coswig.

Die Corona-Warn-App des Bundes in der neuen Version 2.0 im App Store von Apple. Mit einer neuen Check-in-Funktion sollen vor allem risikoreiche Begegnungen von Menschen in Innenräumen besser erfasst werden. Im Kreis Meißen gibt es 130 neue Corona-Fälle
Die Corona-Warn-App des Bundes in der neuen Version 2.0 im App Store von Apple. Mit einer neuen Check-in-Funktion sollen vor allem risikoreiche Begegnungen von Menschen in Innenräumen besser erfasst werden. Im Kreis Meißen gibt es 130 neue Corona-Fälle © Christoph Dernbach/dpa

Meißen. Wieder ein sehr kräftiger Zuwachs an neuen Corona-Fällen im Landkreis Meißen. Aktuell gibt es insgesamt 15.502 positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestete Personen, teilte das Landratsamt mit. Das sind 130 Personen mehr im Vergleich zum Vortag. Der Zuwachs am Dienstag betrug 24, am Mittwoch voriger Woche waren es 120.

966 Personen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. Sie ist auch für 1.251 Kontaktpersonen von positiven Fällen angeordnet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt heute 190,7 (Vortag: 186,2). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete einen Wert von 211,4.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 70 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden sieben auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Verstorbenen ist zum Vortag unverändert und beläuft sich auf 575 Personen.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 966 (Vortag: 932) aktiven Infizierten gibt es laut dem Landratsamt in Coswig (110), es folgen Meißen (97), Radebeul (91), Großenhain (86), Nossen (84), Riesa (69), Klipphausen (65), Radeburg (57), Lommatzsch (39), Nünchritz/Glaubitz (33), Weinböhla (32), Zeithain (25), Schönfeld/Lampertswalde (23), Strehla (21) und Moritzburg (20). Die wenigsten Fälle hat nach wie vor die Gemeinde Hirschstein (1).

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

46 Prozent der Befragten einer aktuellen Umfrage sind sich sicher, dass sie sich selbst vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können. Zwei Wochen zuvor lag dieser Wert noch bei 40 Prozent. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung. Das Sicherheitsgefühl ist anscheinend auch vom Alter abhängig. „54 Prozent derjenigen, die 60 Jahre oder älter sind, denken, dass sie sich vor einer Ansteckung schützen können - bei den jüngeren Altersgruppen liegt dieser Wert nur knapp über 40 Prozent“, sagt Instituts-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Dies lässt sich möglicherweise auch dadurch erklären, dass bereits mehr Ältere geimpft sind.

Im Vergleich zur vorigen Befragung sehen zudem deutlich mehr Personen die Medienberichterstattung über das Coronavirus als übertrieben an. Während sie Ende März noch 35 Prozent als überzogen wahrnahmen, sind das jetzt 44 Prozent. Der Anteil der Personen, die die Berichterstattung als angemessen empfinden, sank erstmalig auf knapp unter 50 Prozent. Als verharmlosend wird die Berichterstattung unverändert von acht Prozent der Bevölkerung eingeschätzt.

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