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Kreis Meißen: Die Inzidenz fällt wieder

Alle Gemeinden im Landkreis haben eine Inzidenz von null, bis auf Gröditz, Meißen, Nossen und Riesa. Forscher: Andere Arbeitszeiten wegen der Pandemie.

Ein Homeoffice: Nach einer neuen Studie haben mehr als die Hälfte der Mütter ihre Arbeitszeit in der Pandemie verlagert, vor allem in die Abendstunden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen sinkt am Mittwoch auf 1,7.
Ein Homeoffice: Nach einer neuen Studie haben mehr als die Hälfte der Mütter ihre Arbeitszeit in der Pandemie verlagert, vor allem in die Abendstunden. Die Inzidenz im Landkreis Meißen sinkt am Mittwoch auf 1,7. © Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

Meißen. Es geht wieder herunter mit der Inzidenz. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 1,7 (Vortag: 2,1). Gegenüber dem Vortag sind keine positiv getesteten Personen hinzugekommen.

Fünf positiv getestete Personen befinden sich aktuell ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne sowie 18 Kontaktpersonen. Im Landkreis Meißen gibt es bislang 17.266 positiv getestete Personen, zwei Fälle wurden korrigiert.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell vier Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 601 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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In der Region Dresden sind immer noch 46 Betten (Sachsen: 126 Betten) auf der Normalstation mit Covid-Patienten belegt. Das ist eine Auslastung von 26 Prozent. Auf der Intensivstation sind zehn Betten belegt (Sachsen: 30). Das ist eine Auslastung rund 14 Prozent. Die fünf aktuell aktiven Infizierten im Landkreis Meißen kommen laut Landratsamt aus Nossen, Gröditz, Meißen (je 1) und Riesa (2). In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Alle Gemeinden im Landkreis Meißen haben eine Inzidenz von null, bis auf Gröditz (14,3), Riesa (6,7) und Meißen (3,5). (Stand 19. Juli)

Mehr Arbeit in den Abendstunden

Rund 52 Prozent der Mütter mit Kindern unter 14 Jahren haben ihre Arbeitszeit schon zu Beginn der Pandemie zumindest teilweise auf die Abendstunden oder das Wochenende verlagert. Für Väter traf dies auf rund 31 Prozent zu. Das zeigt eine am Dienstag neu veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Der Anteil bei Müttern sank bis Oktober 2020 auf rund 26 Prozent, lag im Schnitt aber immer noch deutlich höher als bei Vätern mit rund 18 Prozent.

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„Vor allem Mütter arbeiteten häufiger am Wochenende oder abends, auch um ihre Kinder bei Schul- und Kitaschließungen oder während des Distanzunterrichts betreuen zu können“, so Forscherin Corinna Frodermann. Insgesamt haben 33 Prozent der Beschäftigten, die Kinder unter 14 Jahre zu betreuen hatten, ihre Arbeitszeiten zumindest teilweise verlagert. Bei denjenigen ohne Kinder waren es 16 Prozent.
Auch das Homeoffice spielt eine Rolle. Demnach haben Beschäftigte im Homeoffice ihre Arbeitszeit pandemiebedingt häufiger verlagert als Beschäftigte, die kein Homeoffice nutzten.

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