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Kreis Meißen: Kräftiger Anstieg der Inzidenz

Immerhin haben noch fünf Kommunen im Landkreis Meißen eine Inzidenz von null. Forscher: Genesene sind deutlich länger gegen das Virus immun.

Ganz neu: Mit einem Kombi-Schnelltest kann in 15 Minuten ermittelt werden, ob jemand an Corona oder einer Grippe erkrankt ist. Die Inzidenz im Landkreis Meißen stieg am Dienstag auf 44,9.
Ganz neu: Mit einem Kombi-Schnelltest kann in 15 Minuten ermittelt werden, ob jemand an Corona oder einer Grippe erkrankt ist. Die Inzidenz im Landkreis Meißen stieg am Dienstag auf 44,9. © EPA-EFE

Meißen. Jetzt geht es wieder aufwärts, sogar recht kräftig. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt am Dienstag 44,9 (Vortag: 34.9). Gegenüber Montag sind 13 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Das teilte das Landratsamt mit. Im Landkreis Meißen gibt es damit seit Beginn der Pandemie 17.641 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Zwei Fälle wurden gegenüber dem Vortag korrigiert. Gegenwärtig befinden sich 189 positiv getestete Personen ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne wie 108 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell sechs Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zu den Vortagen sind bislang 603 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 189 (Freitag: 198) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (36). Es folgen Riesa (26), Großenhain (17), Meißen (15), Coswig (12), Klipphausen (11) sowie Moritzburg, Thiendorf und Weinböhla (je 10). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Röderaue/Wülknitz (94,6), Klipphausen (67,9) sowie Weinböhla (67,3). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 20. September). Zwei Schulen und zwei Kitas sind von Corona-Fällen betroffen.

Nur 55 Prozent gegen das Virus geschützt

Neue Berechnungen der TU Wien weisen stark darauf hin, dass Genesene im Mittel deutlich länger gegen das Corona-Virus immun sind als die 180 Tage, von denen man bisher ausging. Das ändert freilich nichts daran, dass auch für Genesene eine Impfung den Schutz noch weiter erhöht. Das teilte die Uni jetzt mit: „Bisher ging man davon aus, dass Genesene ihren Immunschutz nach ungefähr einem halben Jahr verlieren“, sagt Niki Popper, einer der Forscher. Tatsächlich kann die Dauer nach dem Modell der Forscher bis zu einem Jahr betragen.

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Allerdings kam bei der Analyse auch heraus: Einmal impfen nützt gar nichts. Einfach Geimpfte infizieren sich fast genauso häufig wie Ungeimpfte. Zwar sind rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung geimpft oder genesen, doch nur 55 Prozent sind wirklich wirksam gegen das Virus geschützt.

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