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Sprunghafte Inzidenz im Kreis Meißen

Nach dem kräftigen Anstieg fällt die Inzidenz wieder stark. Forscher haben herausgefunden, dass Strom Coronaviren unschädlich macht.

Die Erkenntnisse der Forscher von Uni Kassel könnten in Luftfilteranlagen Anwendung finden.
Die Erkenntnisse der Forscher von Uni Kassel könnten in Luftfilteranlagen Anwendung finden. © Pixabay.com/Shafin_Protic

Meißen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen springt hin und her. Am Montag lag die Inzidenz in Meißen bei 34,9, am Dienstag bei 44,9. Am Mittwoch beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen wieder 35,8.

Seit Dienstag sind 22 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit. Im Kreis Meißen gibt es somit seit Beginn der Pandemie 17.662 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Ein Fall wurde gegenüber des Vortags korrigiert. Aktuell befinden sich 183 positiv getestete Personen in behördlich angeordneter Quarantäne, sowie 143 Kontaktpersonen.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Eine einfache Batterie würde genügen

Forscher der Universität Kassel haben einen neuen Ansatz gefunden, um das Coronavirus unschädlich zu machen. Dabei gehen die Wissenschaftler das sogenannte Spike-Protein an: die Stacheln auf der Oberfläche des Virus, die essenziell sind, um eine Zelle zu befallen. Das Team um Martin Garcia hat dabei herausgefunden, dass dieses Protein sehr empfindlich auf elektrische Spannung reagiert.

Ab Donnerstag gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung, die auch eine Hospitalisierungs-Inzidenz bei den Vorwarn- und der Überlastungsstufen mit einbezieht. Außerdem muss am Sonntag in den Wahllokalen zwar eine Maske getragen werden, auf eine Kontaktnachverfolgung und einen 3G-Nachweis wird allerdings verzichtet.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell fünf Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, keine davon auf der Intensivstation. Unverändert zu den Vortagen sind bislang 603 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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