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Meißen: Corona-Tageszuwachs steigt wieder an

Der Inzidenzwert im Landkreis Meißen pegelt sich bei 70 ein. Die Impfbereitschaft ist nach Untersuchungen von Experten mit 72 Prozent recht hoch.

Blick in eine Pfizer-Produktionsstätte in Puurs, Belgien: Kühlschränke, in denen der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer gelagert wird. Offenbar wurde die Produktion erhöht, denn es kommt mehr Impfstoff auch im Landkreis Meißen an.
Blick in eine Pfizer-Produktionsstätte in Puurs, Belgien: Kühlschränke, in denen der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer gelagert wird. Offenbar wurde die Produktion erhöht, denn es kommt mehr Impfstoff auch im Landkreis Meißen an. © Dirk Waem/BELGA/dpa

Meißen. Von null wieder auf 14: Im Landkreis Meißen gibt es am Dienstag 12.614 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen. Gegenüber dem Vortag sind 14 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Aktuell befinden sich 184 positiv getestete Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Zuwachs am Montag betrug null, am Dienstag voriger Woche waren es sechs.

Zudem halten sich gegenwärtig 359 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 69,1 (Vortag: 68,7). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete eine etwas höhere Inzidenz von 73,2.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 96 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Acht von ihnen liegen auf der Intensivstation. Seit dem Vortag ist eine weitere Person verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 529 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 184 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (37), Meißen (21), Coswig (20), Riesa (17), Großenhain (11), Nünchritz/Glaubitz (9) und Klipphausen (9). Mit null Fällen gibt es die geringsten aktuellen Infektionen in den Gemeinden Käbschütztal, Ebersbach und Zeithain.

Nach Angaben der beiden Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal und Dr. Sebastian Jäckle von der Universität Freiburg ist die Impfbereitschaft der Deutschen recht hoch. 72 Prozent der mehr als 5.700 von ihnen Befragten gaben an, dass sie sich impfen lassen würden. Sieben Prozent sind unentschlossen. Dem gegenüber stehen 18 Prozent der Befragten, die das Impfen ablehnen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Anhängern der einzelnen Parteien: Während über 90 Prozent der Anhänger von CDU/CSU, SPD und Grünen dem Impfen offen gegenüberstehen, sind es bei Anhängern der Linken knapp 80 Prozent und bei denen der FDP nur 66 Prozent. Innerhalb der AfD-Wählerschaft würden sich lediglich 20 Prozent impfen lassen. Anhänger von Corona-Protestbewegungen lehnen eine Impfung kategorisch ab.

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