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Kreis Meißen: Inzidenz rutscht unter eins

Fünf aktive positiv getestete Personen gibt es jetzt im Landkreis Meißen. Forscher: Auch Haustiere können sich mit Corona anstecken.

Ein etwa drei Wochen altes Kätzchen. Mit so einem niedlichen Kätzchen möchte man schmusen. Allerdings gilt zu beachten: Auch der Mensch kann Corona an Haustiere übertragen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Freitag bei 0,8.
Ein etwa drei Wochen altes Kätzchen. Mit so einem niedlichen Kätzchen möchte man schmusen. Allerdings gilt zu beachten: Auch der Mensch kann Corona an Haustiere übertragen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Freitag bei 0,8. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Meißen. Jetzt haben wir schon wieder eine Null vor dem Komma. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 0,8 (Vortag: 1,2). Gegenüber dem Vortag ist eine positiv getestete Person hinzugekommen.

Fünf positiv getestete Personen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne, ebenso wie 19 Kontaktpersonen. Im Landkreis Meißen gibt es bislang 17.257 positiv getestete Personen, drei Fälle wurden korrigiert.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell vier Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 601 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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In der Region Dresden sind immer noch 41 Betten (Sachsen: 105 Betten) auf der Normalstation mit Covid-Patienten belegt. Das ist eine Auslastung von 25 Prozent. Auf der Intensivstation sind 14 Betten belegt (Sachsen: 26). Das ist eine Auslastung rund 17 Prozent. Die fünf aktuell aktiven Infizierten im Landkreis Meißen kommen laut Landratsamt aus Gröditz (1) sowie Meißen und Riesa (je 2). In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Alle Gemeinden im Landkreis Meißen haben eine Inzidenz von null, bis auf Gröditz (14,3), Riesa (6,7) und Meißen (3,5). (Stand 19. Juli)

Selbst Löwen sind gefährdet

Nach einer neuen Arbeit der Europäischen Akademie für Allergologie kann der Mensch die Corona-Erkrankung auch auf Haustiere wie Katzen und Hunde sowie Zoo-Tiere wie Tiger und Löwen oder Farmtiere wie Nerze übertragen haben. Man nennt das eine Reverse Zoonose. Die kann sich dann wieder innerhalb der Spezies verbreiten. Umgekehrt allerdings stellen Haustiere wohl für den Menschen keine Gefahr dar. Trotzdem haben viele Tierbesitzer aus Angst vor Ansteckung ihr Haustier ausgesetzt. Simulationsberechnungen haben gezeigt, dass durch diese verfehlte Reaktion das Risiko für eine Weiterverbreitung sogar erhöht sein kann.

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Die wichtigsten Verhaltensregeln für den Menschen und seine Haus- und Hoftiere sind daher vor allem in den Hygiene- und Abstandsmaßnahmen zu finden, wie sie derzeit auch zwischen Menschen gelten. Mit der Ausnahme, dass Tiere weder desinfiziert werden müssen, noch eine Maskenpflicht machbar und sinnvoll ist.

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