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Kreis Meißen verteidigt sein Inzidenz-Tief

Seit Beginn der Pandemie gab es 17.672 Corona-Fälle im Landkreis Meißen. Forscher: Abiturienten sind in Covid-Zeiten unzufriedener mit ihrem Leben.

3G: Getestet! Geimpft! Genesen! Das steht auf einem Schild an einer Bar. Sachsens Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung verabschiedet. Auf die Anwendung einer 2G-Regel wurde verzichtet. Die Inzidenz im Kreis Meißen liegt am Donnerstag bei 36,2.
3G: Getestet! Geimpft! Genesen! Das steht auf einem Schild an einer Bar. Sachsens Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung verabschiedet. Auf die Anwendung einer 2G-Regel wurde verzichtet. Die Inzidenz im Kreis Meißen liegt am Donnerstag bei 36,2. © dpa-Zentralbild

Meißen. Der Rücksetzer hält sich noch. Laut Robert-Koch-Institut beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen am Donnerstag 36,2 (Vortag: 34,9). Gegenüber Mittwoch sind 13 positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es im Landkreis Meißen seit Beginn der Pandemie 17.672 positiv getestete Personen, bei drei gegenüber dem Vortag korrigierten Fällen. In behördlich angeordneter Quarantäne befinden sich gegenwärtig 173 positiv getestete Personen sowie 149 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell fünf Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, davon keine Person auf der Intensivstation. 603 Personen sind insgesamt bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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Von den aktuell 173 aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (33). Es folgen Riesa (30), Meißen (15), Coswig (15), Klipphausen (11) sowie Moritzburg und Nünchritz/Glaubitz (je 9). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Röderaue/Wülknitz (94,6), Klipphausen (67,9) sowie Weinböhla (67,3). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 20. September).

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie ist die allgemeine Lebenszufriedenheit von Abiturienten des Jahrgangs 2020 gesunken. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor.

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„Dieser Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten“, so Forscher Malte Sandner. Die allgemeine Lebenszufriedenheit des ersten Corona-Abiturjahrgangs ist Ende 2020 im Vergleich zum Vorjahr von 7,3 auf 6,8 gesunken. Am wenigsten zufrieden mit ihrer allgemeinen Lebenssituation sind mit einem Wert von 6,6 Abiturienten, die Ende 2020 noch keinen Bildungsweg eingeschlagen haben. Mit einem Wert von ebenfalls 6,6 sind insbesondere diejenigen überdurchschnittlich unzufrieden, für die Lehrveranstaltungen gänzlich entfallen sind. Dagegen sind Abiturienten, die Digitalunterricht angeboten bekamen, mit einem Wert von 6,9 etwas zufriedener.

Rund 47 Prozent der befragten jungen Erwachsenen haben sich für ein Studium unmittelbar nach dem Abitur entschieden. Davon studieren mit 95 Prozent über digitale Audio- oder Video-Veranstaltungen. Für ein duales Studium haben sich direkt nach dem Schulabschluss sechs Prozent und für eine Ausbildung neun Prozent der Befragten entschieden. 38 Prozent der Befragten befinden sich in einem Überbrückungsjahr.

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