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38 neue Corona-Fälle im Kreis Meißen

Insgesamt gibt es im Landkreis Meißen bereits 530 Corona-Todesfälle. Das Angebot an Lehrstellen wird wegen der Pandemie sinken.

Da müssen die jungen Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, wohl die eine oder andere Bewerbung mehr schreiben: Das Angebot an Lehrstellen wird sich in diesem Jahr reduzieren. Grund ist Corona.
Da müssen die jungen Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, wohl die eine oder andere Bewerbung mehr schreiben: Das Angebot an Lehrstellen wird sich in diesem Jahr reduzieren. Grund ist Corona. © Christin Klose/dpa-tmn

Meißen. Der Corona-Tageszuwachs zieht wieder an. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen am Mittwoch weitere 38 positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Das teilte das Landratsamt mit. Damit liegen für insgesamt 12.652 Personen positive Testergebnisse vor. 219 positiv getestete Personen sowie 379 Kontaktpersonen von positiven Fällen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Tageszuwachs am vergangenen Mittwoch betrug 30 neue Fälle.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 72,8 (Vortag: 69,1). Das Meißner Gesundheitsamt berechnete sogar eine Inzidenz von 76,5.

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Die höchsten Inzidenzwerte (Stand 23. Februar) in den Gemeinden haben Radeburg (136,7), Niederau (123,6) und Moritzburg (120,1). Die niedrigsten Werte gibt es in Zeithain, Stauchitz und Ebersbach (alle: 0,0).

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind gegenwärtig 91 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Neun von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Mit einer weiteren seit dem Vortag verstorbenen Person erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 530.

© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 219 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (40), Meißen (30), Coswig (23), Riesa (23), Großenhain (13), Moritzburg (13), Nünchritz/Glaubitz (11) und Klipphausen (10). Mit null Fällen gibt es die geringsten aktuellen Infektionen in den Gemeinden Käbschütztal, Ebersbach und Zeithain.

Laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung plant ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe ihr Angebot an Lehrstellen im Ausbildungsjahr 2021/2022 einzuschränken oder ganz zu streichen. Bei Betrieben, die stark von der Pandemie betroffen sind, ist der Anteil mit einem Viertel noch höher. Das gilt insbesondere für das Gastgewerbe mit 28 Prozent der Betriebe.

Unterschiede zeigen sich auch nach Betriebsgröße. So geben 14 Prozent der Kleinstbetriebe an, im kommenden Ausbildungsjahr weniger Auszubildende einzustellen. Bei Großbetrieben sind es dagegen nur sechs Prozent.

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Als Grund dafür nennen mit 93 Prozent der Betriebe, die ihr Ausbildungsplatzangebot zurückfahren, die unsicheren Geschäftserwartungen durch die Covid-19-Pandemie. Finanzielle Gründe geben 71 Prozent der Betriebe an. 34 Prozent nennen außerdem mangelnde räumliche und personelle Kapazitäten. Weitere 33 Prozent geben an, dass die Rekrutierung von Auszubildenden derzeit schwierig sei.

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