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Meißen: Kräftiger Anstieg bei neuen Corona-Fällen

Stauchitz und Hirschstein haben eine Inzidenz von null. Die meisten Fälle treten in Meißen auf. Kontaktpersonen müssen wieder zwei Wochen in Quarantäne.

Die Gemeindeverwaltung Stauchitz. In dieser Kommune herrscht eine Corona-Inzidenz von null, ebenso wie in Hirschstein. Die schlechtesten Werte des Landkreises Meißen werden in der Gemeinden Käbschütztal und Radeburg gemessen.
Die Gemeindeverwaltung Stauchitz. In dieser Kommune herrscht eine Corona-Inzidenz von null, ebenso wie in Hirschstein. Die schlechtesten Werte des Landkreises Meißen werden in der Gemeinden Käbschütztal und Radeburg gemessen. © Sebastian Schultz

Meißen. Jetzt nimmt der Zuwachs an neuen Corona-Fällen wieder Fahrt auf. Im Landkreis Meißen wurden seit Dienstag 87 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten erhöht sich auf insgesamt 13.728 Personen seit Beginn der Pandemie. Davon befinden sich gegenwärtig 626 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Zuwachs am Dienstag betrug elf neue Fälle, am Mittwoch vor einer Woche waren es 61.

1.166 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich aktuell ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 151,0 (Vortag: 141,1). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine ähnliche Inzidenz von 152,2.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit 55 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Im Vergleich zur Statistik des Vortages sind zwei weitere Personen verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 559.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 626 (Dienstag: 582) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Meißen (121), Großenhain (78), Nossen (53), Coswig (46), Radebeul (43), Radeburg (40), Riesa (26), Weinböhla (24), Gröditz (21), Niederau (21), Lommatzsch (20), Käbschütztal (19) und Nünchritz/Glaubitz (17). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Hirschstein (1) und Diera-Zehren (2).

Die höchste Inzidenz wurde in der Gemeinde Käbschütztal ermittelt (365,2, Stand 23. März). Es folgen Radeburg (314,3) und Niederau (296,7). Meißen ist fünfter (229,8). Radebeul liegt mit 76,7 auf Platz 17, Riesa mit 26,9 auf Platz 22. Beste sind Hirschstein und Stauchitz mit einer Inzidenz von null.

Auch Geimpfte müssen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat Informationen zum Corona-Selbsttest bereitgestellt. Neben einem Infoblatt zum Verhalten bei positivem Ergebnis kann auch eine Bescheinigung zum Antigen-Selbsttest heruntergeladen werden.

Die zwölfte Allgemeinverfügung des Landkreises Meißen zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes und der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung tritt am Mittwoch in Kraft. Sie regelt die Quarantäne von Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen.

Neu ist die generelle Pflicht zu einer 14-tägigen Quarantäne nach einem positiven Test. Das gilt nach der Durchführung eines PCR-Tests, eines Antigenschnelltests durch Dritte sowie eines Selbsttests unter fachkundiger Aufsicht. Außerdem müssen Erkrankte mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, bevor eine Quarantäne beendet werden kann. Auch für Kontaktpersonen der ersten Kategorie kann die 14-tägige Quarantäne nicht mehr verkürzt werden.

Die neue Allgemeinverfügung regelt weiter, dass Personen, die über eine vollständige Impfung verfügen, dennoch in Quarantäne müssen.

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